Inhalt

Leichtathletik

Leichtathletik

Yohan Blake führt Top-Feld in Luzern an

Dienstag, 17. Juli 2012, 8:39 Uhr

«Spitzenleichtathletik Luzern» wartet am Dienstag bei seiner 26. Austragung mit einer Top-Besetzung auf. Mit 100-m-Weltmeister Yohan Blake aus Jamaika ist der derzeit schnellste Mann der Welt am Start.

Videoplayer
Leichtathletik: Yohan Blake in Luzern

Yohan Blake, der Jahresschnellste über 100 m (9,75) und 200 m (19,80), tritt in diesem Jahr erstmals in Europa an. In Luzern wird der 22-Jährige, der an den nationalen Ausscheidungen in Kingston Usain Bolt zweimal bezwungen hat, den letzten Test über 100 m vor den Olympischen Spielen bestreiten. Härtester Konkurrent in der Innerschweiz dürfte sein Landsmann Michael Frater sein.

Veronica Campbell-Brown über 200 m am Start

Auch das restliche Teilnehmerfeld wartet mit klanghaften Namen auf. So sind mit 200-m-Sprinterin Veronica Campbell-Brown (Jam), Weitspringerin Brittney Reese (USA) und der neuseeländischen Kugelstösserin Valerie Adams weitere Weltmeister von Daegu 2011 in Luzern am Start.

Brisanz bei den Hürdensprints

Grosse Spannung versprechen die beiden Hürdensprints. David Oliver, 2011 der Jahresschnellste und Gewinner von WM-Bronze, will Revanche nehmen für die an den US-Trials verpasste Olympia-Qualifikation. Bei den Frauen trifft Kellie Wells (USA), die Nummer 3 der Jahresweltbestenliste, auf ihre Landsfrauen Kristi Castlin und Ginni Crawford.

Büchler und Sprunger grösste Schweizer Trümpfe

Von den Schweizer Athleten wird Stabhochspringerin Nicole Büchler ihre Form im Hinblick auf die Olympischen Spiele testen. Ebenfalls den letzten Schliff für London wollen sich 200-m-Läuferin Léa Sprunger sowie ihre Staffel-Kolleginnen Jacqueline Gasser (200 m), Marisa Lavanchy (100 m) und Clélia Reuse (100 m Hürden) holen.

Absage von Pusterla

Ihren Start in Luzern absagen musste die Tessiner Weitspringerin Irene Pusterla. Die EM-Siebente von Helsinki leidet an einer leichten Muskelverhärtung und will im Hinblick auf den Saisonhöhepunkt kein Risiko eingehen.

(si/cud)