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London 2012

Fechten

Fabian Kauter: Wie der Vater so der Sohn

Montag, 16. Juli 2012, 9:33 Uhr

Degenfechter Fabian Kauter befindet sich in guter Form und hofft in London auf eine Olympia-Medaille. Kraft schöpft er aus seiner eigenen Rap-Musik und aus den Erfahrungen aus seiner erfolgreichen Fechterfamilie.

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Er lässt sich nicht in eine Schublade stecken. Fabian Kauter ist nicht nur Degenfechter, sondern auch noch Rapper. Und dies ziemlich erfolgreich: Unter dem Künstlernamen «Yuri» stürmt er die Schweizer Hitparaden. Am 11. Mai ist sein zweites Album «Kopf über Wasser» erschienen.

Fechten hat Priorität

Für Kauter ist die Musik der Ausgleich, den er neben dem Spitzensport braucht: «Würde ich nur fechten, würde ich verrückt», sagt er. Dennoch betont er, dass das Rappen momentan nur ein Hobby für ihn ist, das Fechten geht ganz klar vor: «Fechten ist für mich Leistungssport, schliesslich will ich an den Olympischen Spielen von London eine Medaille gewinnen.»

Olympia-Medaillen als Familien-Tradition

Kauter stammt aus einer erfolgreichen Fechter-Familie. Bereits sein Vater Christian Kauter war in dieser Sportart Spitzensportler. Er gewann 1967 den Vizeweltmeistertitel der Junioren und 1972 beziehungsweise 1976 bei den Olympischen Spielen Silber und Bronze. Und Fabians älterer Bruder Michael ist ebenfalls Mitglied der Schweizer Nationalmannschaft. Er sei enorm wichtig für seine Karriere, «da er mich mental oft aufbauen kann», sagt Kauter über seinen Bruder.

Auch Fabian Kauters Grossmutter war bereits Fechterin. Aus der Reihe tanzt einzig allein seine Freundin Joséphine Rapit. Die Wasserspringerin aus Lausanne hatte Kauter an der Universiade 2007 Bangkok kennengelernt.

(ako)