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Fussball

Super League

Luzern in extremis zum Remis

Sonntag, 15. Juli 2012, 15:49 Uhr

Der FC Luzern und der FC Zürich haben sich in ihrer Auftaktpartie zur neuen Super-League-Saison 1:1 unentschieden getrennt. Die FCZ-Führung durch Mario Gavranovic glich Adrian Winter für den FCL erst in der Nachspielzeit aus.

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Fussball: SL, Luzern - Zürich («sportpanorama»)

Der FC Luzern bot zuhause gegen den FC Zürich über weite Strecke eine enttäuschende Vorstellung. Trotzdem konnten die 14'000 Zuschauer in der Arena am Schluss zufrieden sein. Die FCL-Anhänger hatten sich bereits mit einer Niederlage abgefunden, als Florian Stahel in der 94. Minute einen Ball Richtung Adrian Winter verlängerte und der Neo-Nationalspieler akrobatisch den 1:1-Ausgleich erzielte.

Neuzugang Gavranovic überzeugt

Für den FC Zürich war es ein bitterer Punktverlust. Die Equipe des neuen Trainers Rolf Fringer war trotz mehrerer Absenzen die bessere Mannschaft. Vor allem Mario Gavranovic sorgte für Wirbel: Der ehemalige Schalke- und Mainz-Spieler trickste die Innerschweizer mehrfach im Alleingang aus.

Handspenalty zum 1:0

In der 3. Minute setzte er den Ball aus rund 20 Metern an den Pfosten, in der 24. Minute dann konnte er jubeln: Der U21-Internationale verwertete einen Handspenalty souverän. Der Pfiff von Schiedsrichter Sascha Amhof war allerdings hart gewesen: Philipp Muntwiler wurde aus nächster Nähe angeschossen und hatte keine Gelegenheit, seine Hand zurückzuziehen.

Auch in der Folge blieb Gavranovic ein steter Gefahrenherd, der seinen Sturmpartner Amine Chermiti deutlich in den Schatten stellte. Doch der 22-Jährige sündigte immer wieder im Abschluss. In der 89. Minute hatte er das 2:0 auf dem Fuss, doch der Ball flog knapp über die Querlatte.

Remis «as usual»

So erkämpfte sich der FC Luzern doch noch das glückliche Remis. Es ist das 4. Mal in Folge, dass sich Luzern und Zürich unentschieden getrennt hatten. Während auf FCL-Coach Murat Yakin trotz des 1:1 viel Arbeit wartet, sieht sich Fringer mit seiner neuen Mannschaft auf dem richtigen Weg.

Wiss und Lustenberger verlängern in Luzern

Luzern hat die Verträge mit Alain Wiss (21) und Claudio Lustenberger (25) um je drei Jahre verlängert. Beide stammen aus der Innerschweiz. Olympia-Teilnehmer Wiss debütierte im letzten Mai gegen Deutschland (5:3) im Schweizer Nationalteam.

(si/ako)