Fussball
Super League
Thun und Lausanne trennen sich 0:0
In der Samstags-Partie der 1. Super-League-Runde hat es zwischen Thun und Lausanne-Sport keinen Sieger gegeben. Die beiden Mannschaften trennten sich in einem ereignisarmen Spiel 0:0.
Nur gerade knapp 4500 Zuschauer wollten den FC Thun zum Saisonauftakt sehen. Alle, die zuhause geblieben waren, mussten ihre Entscheidung nicht bereuen. Die Heimmannschaft und die Gäste aus Lausanne boten eine Begegnung auf bescheidenem Niveau mit nur wenigen Höhepunkten.
Chancen nur für Lausanne
Die Thuner, bei denen Rückkehrer Nelson Ferreira nicht die gewünschten Akzente setzen konnte, waren zwar über weite Strecken spielbestimmend. Lausanne-Keeper Guillaume Faivre musste jedoch kaum einmal ernsthaft eingreifen.
Lausanne hatte im 1. Ernstkampf unter der Führung von Ex-Sion-Coach Laurent Roussey zwar weniger vom Geschehen auf dem Platz, dafür kamen die Waadtländer immerhin zu sporadischen Chancen. Die besten Möglichkeiten vergaben Jocelyn Roux (53.), der eingewechselte Matt Moussilou (73.) und Guillaume Katz (80.).
Challandes auf der Tribüne
In der 90. Minute wurde Thun-Trainer Bernard Challandes von Schiedsrichter Nikolaj Hänni wegen Reklamierens noch auf die Tribüne verbannt. Bereits zuvor war der Unparteiische gefordert gewesen: Nicht weniger als 8 Mal musste er eine Verwarnung aussprechen (5 Mal gegen die Gäste).
Facchinetti zu Lausanne
Lausanne hat den früheren Neuenburger Michaël Facchinetti engagiert. Die Waadtländer übernehmen den Enkel des Ex-Xamax-Präsidenten Gilbert Facchinetti von Chievo. In der italienischen Serie A kam der Verteidiger nicht zum Einsatz. Er wird beim Super-League-Klub einen Dreijahresvertrag unterzeichnen.
(rek)


