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Terry von Rassismusvorwürfen freigesprochen
John Terry, der ehemalige Kapitän der englischen Fussball-Nationalmannschaft, ist von den Rassismusvorwürfen gegen den dunkelhäutigen Anton Ferdinand von den Queens Park Rangers freigesprochen worden. Und: Die Glasgow Rangers müssen den Neuanfang in der 4. Liga starten.
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Terrys Freispruch von den Rassismusvorwürfen verkündete Richter Howard Riddle nach dem fünftägigen Prozess am Freitag. Es sei klar geworden, dass der 31-jährige Chelsea-Spieler kein Rassist sei, so Riddle.
Lediglich Ferdinands Beleidigungen wiederholt
Die Staatsanwaltschaft hatte nach Sichtung des Videomaterials vom Spiel am 23. Oktober 2011 ein Verfahren gegen den Kapitän von Champions-League-Sieger Chelsea eingeleitet. Terry hatte die Tat bestritten. Er habe lediglich die Beleidigungen von Ferdinand in einem sarkastischen Tonfall wiederholt. Nach der Urteilsverkündung gab Terry zunächst keinen Kommentar ab.
«Wir akzeptieren diesen Entscheid»
«Es war eine sehr ernste Anschuldigung. Unserer Ansicht nach ging es nicht um ein Geplänkel auf dem Fussballplatz. Dies musste von einem Gericht beurteilt werden. Nach der Beweisaufnahme wurde Terry freigesprochen. Wir akzeptieren diesen Entscheid», sagte Staatsanwältin Alison Saunders. Bei einer Verurteilung hätte Terry eine Strafe von bis zu 2500 Pfund (umgerechnet 3800 Schweizer Franken) gedroht.
Glasgow Rangers stürzen in die vierte Liga ab
Der schottische Traditionsverein Glasgow Rangers muss wegen seiner finanziellen Probleme einen Neuanfang in der vierten Liga starten. Das habe die Vereinigung der schottischen Klubs entschieden, teilte der Geschäftsführer der Liga am Freitag mit. Die Hoffnung der Rangers, künftig in der 2. Liga spielen zu dürfen, machten die stimmberechtigten Vereine damit zunichte.
Hintergrund für den tiefen Absturz ist, dass die Rangers, die erst im Juni durch ein Konsortium um den Briten Charles Green übernommen wurden, mit umgerechnet 166 Millionen Euro verschuldet sind. Bereits in der vergangenen Woche hatten die Erstliga-Clubs dafür votiert, dass die Glasgow Rangers nicht an der 12 Clubs umfassenden schottischen Premier League teilnehmen dürfen.
Altintop zu Galatasaray
Hamit Altintop verlässt Real Madrid und wechselt in die Türkei zu Galatasaray Istanbul. Der 29-jährige Mittelfeldspieler war erst im vergangenen Jahr von Bayern München zu den Madrilenen gestossen. In den Überlegungen von Startrainer José Mourinho spielte er allerdings nur selten eine Rolle und kam lediglich auf 5 Einsätze (1 Tor).
Die Ablösesumme für Altintop soll rund 4,2 Millionen Franken betragen. Medienangaben zufolge soll der türkische Nationalspieler (73 Einsätze/7 Tore) in Istanbul jährlich knapp 3,5 Millionen Franken verdienen.
Pranjic zu Sporting Lissabon
Der kroatische Internationale Danijel Pranjic hat bei Sporting Lissabon einen Dreijahresvertrag unterschrieben. Der Vertrag des Mittelfeldspielers bei Bayern München war nicht mehr verlängert worden. Pranjic war in München zuletzt nicht mehr erste Wahl.
Harry Kewell in Australien ausgezeichnet
Harry Kewell ist zum «besten Fussballer aller Zeiten Australiens» gewählt worden. Im Rahmen einer Gala in Sydney wurde das Ergebnis einer Abstimmung veröffentlicht, an der sich mehr als 15'000 Fans und Experten beteiligt hatten. Kewell (58 Länderspiele/17 Tore) war im Alter von 15 Jahren nach England gegangen, um beim Jugendteam von Leeds United zu spielen. Beim FC Liverpool gelang ihm 2005 mit dem Sieg in der Champions League gegen die AC Milan der grösste Erfolg.
(Agenturen/cud/bon)


