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Fabian Kauter: «Wette auf Olympia-Medaille in Rio 2016»
Mit Fabian Kauter und Max Heinzer hat die Schweiz an Olympia in London zwei heisse Eisen im Feuer. Im Chat äusserten sich die beiden Degenfechter zum Grossanlass des Jahres, zu ihren Zielen für die Zukunft und über die Eigenheiten ihrer Sportart.
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Frage von Ueli Fischer, Wetzikon: Hoi zäme! Wie kommt es eigentlich, dass in der Schweiz ausschliesslich Degenfechten populär ist? Wird Säbel oder Florett gar nicht unterrichtet?
Fabian Kauter: Unterrichtet werden alle 3 Waffen. Aber um in der Weltelite zu bestehen, hat sich die Schweiz entschieden, auf eine Waffe zu setzen. Und da Degen die Populärste ist, lag es auf der Hand ;-).
Max Heinzer: Begonnen haben wir aber beide mit dem Florett. Ich aber erfolgreicher als Fabian ;-).
Frage von Marianne Haldengut, Lörrach/DE: Guten Tag miteinander. Kann ein Fechter aus den Top 10 der Weltrangliste vom Sport leben?
Fabian Kauter: Das ist von den Sponsoren abhängig. Max hat welche, ich leider keine.
Frage von Tobias Schneider, Aarberg: Holt ihr eine Olympia Medallie?
Max Heinzer: Im Fechten sind Prognosen immer sehr schwierig, da die Dichte der Weltspitze sehr hoch ist.
Fabian Kauter: Wenn ich dich wäre, würde ich all mein Geld auf eine Mannschaft-Fecht-Medaille der Schweiz in Rio 2016 setzen. Let's make 50/50 ;-).
Frage von Mike Zopfi, Enneda: Sind die Degen eigentlich gefährlich? Könnte man mit denen wirklich jemand abstechen oder sind die Spitzen stumpf?
Max Heinzer: Mit dem heutigen Material wurde das Risiko auf ein Minimum reduziert. Die Spitzen sind stumpf, aber der Stahl biegt sich beim Widerstand.
(rst)


