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Olympische Spiele
Sportverbände sagen Ja zu Bündner Olympia-Plänen
Die Schweizer Sportverbände haben der Olympia-Kandidatur Graubünden 2022 ihre volle Unterstützung zugesichert. Ohne Gegenstimme sagt das Sportparlament Ja zur Einreichung der Bewerbung im Sommer 2013. Davor muss das Projekt allerdings noch vom Bündner Volk gutgeheissen werden.
Mit dem einstimmigen Votum von 76:0 setzten die im Dachverband Swiss Olympic zusammengeschlossenen Sportverbände ihren Stempel unter eine Machbarkeitsstudie, die das Sportparlament selbst letzten Herbst in Auftrag gegeben hatte.
Volksabstimmungen als Hindernis
Die Kandidatur für die Winterspiele 2022 ist aber trotz Rückhalt von Swiss Olympic noch nicht beschlossene Sache. Die wesentlich höhere Hürde wird in den Volksabstimmungen vom 3. März 2013 zu nehmen sein, wenn der Kanton Graubünden sowie Davos und St. Moritz über den Kredit für die Kandidatur abstimmen.
Die rund 36 Millionen Franken für die Kampagne sollen zu je einem Drittel von Bund, Privatwirtschaft und eben auch von Graubünden (6 Millionen) und den beiden «Host Cities» (St. Moritz 4 Millionen, Davos 2 Millionen) getragen werden.
Letzte Abstimmung ein Debakel
Die bislang letzte Volksabstimmung im Zusammenhang mit Olympia-Kandidaturen hatte in einem Debakel geendet. Der Kanton Bern verweigerte im Herbst 2002 der Kandidatur «Berne 2010» die finanzielle Unterstützung zu einem Zeitpunkt, als die Bewerbung vom IOC bereits akzeptiert und ins Rennen geschickt worden war.
Dazu kann es dieses Mal nicht kommen, da die entscheidende politische Abstimmung vor der Übergabe der Kandidatur durchgeführt werden wird.
(si/sas)


