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Wacker Thun verliert Final-Hinspiel

Sonntag, 20. Mai 2012, 19:50 Uhr

Wacker Thun hat das Hinspiel im Challenge-Cup-Final bei Diomidis Argos (Gre) mit 23:26 verloren. Die Berner Oberländer haben im Rückspiel vom 28. Mai dennoch Chancen auf den 2. Triumph nach 2005 im Europacup.

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Wacker bekundete wie erwartet Probleme mit der ungewohnten und sehr offensiven Deckung der Gastgeber. Die Folge davon waren viele technische Fehler. Zudem konnten die Thuner ihre Stärken, Gegenstösse und schnelle Mitte, nicht ausspielen. Die Griechen waren sehr gut eingestellt auf den Schweizer Cupsieger und wurden von den 1400  Zuschauern enthusiastisch nach vorne getrieben - der Lärm in der Halle war ohrenbetäubend. 

Strafen nicht genutzt

Dennoch holte Wacker nach der Pause bis zur 38. Minute ein 8:13 auf. Bis zur 58. Minute gerieten die Berner Oberländer  allerdings wieder mit fünf Toren (20:25) in Rückstand, was auch daran lag, dass sie, im Gegensatz zu den Griechen, gegnerische Strafen zu wenig ausnutzen. Immerhin konnten sie am Schluss den Schaden begrenzen.

«Alles ist offen»

«Das Resultat lässt alles offen», sagte Roman Caspar, mit sechs Toren, davon fünf in der 2. Hälfte, bester Werfer seines Teams. Sie würden im Rückspiel sicher Lösungen für die ihnen gestellten Probleme finden. Wie Caspar steigerte sich auch Borna Franic nach der Pause deutlich; der Kroate traf in den zweiten 30 Minuten 4 Mal (total 5 Mal). 

Der Thuner Trainer Martin Rubin ärgerte sich darüber, dass seine Equipe nicht mehr Profit daraus zog, dass Diomidis Argos  praktisch mit sieben Feldspielern durchspielte. Sie hätten ein höheres Tempo spielen müssen, um den Gegner zu ermüden, sagte Rubin.

Diomidis Argos - Wacker Thun 26:23 (13:8)

Loutraki. - 1400 Zuschauer. - SR Opava/Valek (Tsch). - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Diomidis Argos, 3mal 2 Minuten gegen Wacker Thun.

Wacker Thun: Merz; Linder (2/1), Dähler (1), Isailovic (5), Franic (5), Buri (2), Caspar (6), Friedli (1), von Deschwanden (1), Rathgeb, Studer, Getzmann.

Bemerkungen: Wacker ohne Szymanski und Winkler (beide verletzt). Verhältnis verschossener Penaltys 1:0.

(mos)