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Tennis

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Federers Versprechen für Roland Garros

Montag, 14. Mai 2012, 11:47 Uhr

Nach seinem Turniersieg auf der blauen Asche in Madrid ist Roger Federer erstmals seit über einem Jahr wieder die Nummer 2 der Welt. Seine Auftritte in Spaniens Hauptstadt lassen für die French Open einiges erhoffen.

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Keine Frage: Roger Federer ist zurzeit der «heisseste» Spieler auf der ATP-Tour. Seit seiner Halbfinal-Niederlage an den US Open im letzten September hat der Baselbieter eine Serie von 45:3 Siegen auf den Platz gezaubert. In diesem Jahr hat der 31-Jährige schon 4 Turniere gewonnen, darunter die ATP-1000-Events in Indian Wells und Madrid. Es ist der beste Saisonstart des Schweizers seit 2006.

Der Triumph in Madrid war Federers 1. Erfolg auf Sand seit beinahe 3 Jahren. Letztmals hatte er an den French Open 2009 auf dieser Unterlage triumphiert. Dies lässt im Hinblick auf das 2. Grand-Slam-Turnier des Jahres (ab 27. Mai) einiges erhoffen.

Meister der Anpassung

Zwar ist die viel kritisierte blaue Unterlage in Madrid nicht mit dem «normalen» Sand in Paris vergleichbar. Gleichwohl hat Federer in der letzten Woche seine blendende Verfassung erneut unter Beweis gestellt. Mehr noch: Er hat einmal mehr bewiesen, dass er sich wie kaum ein Zweiter auf unübliche Bedingungen einzustellen vermag.

Während sich seine Hauptkonkurrenten Novak Djokovic (Serb) und vor allem Rafael Nadal (Sp) lauthals über die rutschige Madrider Unterlage beschwerten – Nadal sprach von Eiskunstlaufen, Djokovic wollte im Scherz Hilfe von Action-Held Chuck Norris anfordern – beschränkte sich Federer darauf, das beste aus der Situation zu machen: Er holte sich den 20. Sieg an einem ATP-1000-Turnier.

Mitfavorit für Paris

In Roland Garros, wo sich die Bedingungen auch von Tag zu Tag ändern können, gehört Federer zusammen mit Vorjahressieger Nadal und der Weltnummer 1 Djokovic zu den Top-Favoriten. Ob der 16-fache Grand-Slam-Sieger in Paris als Nummer 2 gesetzt sein wird, entscheidet sich diese Woche beim Turnier in Rom.

Federer hat zwar noch nicht entschieden, ob er in der «ewigen Stadt» antreten wird. Weil er 2011 bereits im Achtelfinal (an Richard Gasquet) scheiterte und weniger Punkte zu verteidigen hat als Nadal (Finalist), dürfte er seine Nummer-2-Position im Ranking einzig bei einem Turniersieg Nadals verlieren.

Madrid als gutes Omen

«Es ist schön, dass das Glück zu mir zurückgekehrt ist», sagte Federer am Sonntag in Madrid. Ein bisschen Losglück braucht der Schweizer sicher auch in Paris, um seinen Titel von 2009 zu wiederholen und noch mehr Druck auf Djokovics Nummer-1-Position auszuüben. Ein gutes Omen ist der Triumph in Spanien allemal.

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(rek)