Inhalt

Fussball

Super League

Spektakel und Rekord im St.Jakob-Park

Samstag, 12. Mai 2012, 19:39 Uhr

Doppelte Freude beim FC Basel: Die «Bebbi» gewannen den spektakulären Klassiker gegen GC mit 6:3 und egalisierten gleichzeitig einen 30 Jahre alten Rekord des Erzrivalen. Einfach gestaltete sich die Angelegenheit für den Schweizer Meister aber nicht.

Videoplayer
SL: Basel - GC («sportaktuell»)

Während 26 Partien blieben die Grasshoppers in der Saison 1981/82 ungeschlagen. Diese Bestmarke hat der FC Basel mit dem 6:3-Heimerfolg  eingestellt. Letztmals waren die Spieler des Schweizer Meisters in der Super League am 20. August in Luzern als Verlierer vom Feld gegangen.

Das wichtigste Thema ist am Rheinknie aber momentan der Cupfinal gegen Luzern am kommenden Mittwoch. Trainer Heiko Vogel gönnte denn auch einigen Stammspielern gegen GC eine Pause. Granit Xhaka, Yann Sommer und David Abraham figurierten nicht einmal im Aufgebot, Marco Streller nahm auf der Bank Platz. Das Tor der Basler hütete Marcel Herzog.

GC mit Konter zum Torerfolg

Und dieser hatte vorab in der ersten Hälfte mehr Arbeit, als ihm lieb war. Der FC Basel präsentierte sich in dieser nämlich wiederholt schlecht organisiert. Ein mustergültiger GC-Konter brachte die Gäste so in Führung. Steven Zuber lancierte Joao Paiva mit einem herrlichen Steilzuspiel, der Portugiese verwertete eiskalt zum 1:0.

Nach und nach fing sich die umgestellte Basler Equipe aber und bekam das Spiel in den Griff, auch resultatmässig. Beim Ausgleich durch Stocker (28.) überstimmte Schiedsrichter Alain Bieri richtigerweise seinen Assistenten, der ein Offside angezeigt hatte. Ein GC-Spieler hatte dieses im Aus stehend aufgehoben.

Torfestival nach der Pause

Jacques Zoua köpfelte den FCB noch vor der Pause in Führung. Und nachdem kurz nach Wiederanpfiff Frank Feltscher unglücklich zum 1:3 ins eigene Tor abgelenkt hatte, war die Partie entschieden.  Aber fertig war sie damit noch lange nicht. Basel spielte nämlich weiter flott nach vorne und erzielte durch Alex Frei, Benjamin Huggel und Zoua drei weitere Treffer.  Frei bejubelte das 300. Tor seiner Karriere.

Weil die «Bebbi» gleichzeitig die Abwehr vernächlässigten, kam Paiva zu seinem zweiten Treffer und auch Steven Zuber reihte sich noch unter die Torschützen ein. Das dämpfte die Stimmung unter der Mehrheit der gut 30‘000 Zuschauer im St.Jakob-Park allerdings nicht. Die Basler Fans feierten einen weiteren denkwürdigen Erfolg ihres FCB und freuten sich auf das nächste Highlight am kommenden Mittwoch. 

(gaf)