WM 2012
Nationalmannschaft
Roman Josi in Helsinki angekommen
Roman Josi ist am Freitagmorgen wie geplant zur Schweizer Nationalmannschaft gestossen. Der Verteidiger des NHL-Klubs Nashville Predators absolvierte bereits kurz nach seiner Ankunft das erste Training.
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Erst vor 4 Tagen war Roman Josi mit den Nashville Predators in den Conference-Halbfinals an den Phoenix Coyotes gescheitert. Bereits am Freitagmittag trainierte der Verteidiger ein erstes Mal im Kreise seiner Nati-Kollegen.
Ausgeruht und motiviert
Er habe auf dem Flug gut geschlafen und fühle sich fit erklärte Josi. «In den ersten Einsätzen muss ich mich bestimmt noch an das grössere Eisfeld gewöhnen. Doch ich freue mich riesig», so Josi.
«Josi ist ein stabiler Verteidiger, er kann uns viel Sicherheit bringen. Über die Teilnahme an der WM gab es für ihn keinerlei Fragezeichen. Das ist super, eine super Einstellung», freute sich Nationalcoach Sean Simpson über die Verstärkung aus Übersee.
Seger im Sturm getestet
Simpson nutzte das Training, um Mathias Seger als Stürmer zu testen. Nach den Ausfällen von Simon Moser, Julien Sprunger und Daniel Rubin ist der Trainer gezwungen, in den restlichen Spielen einen Verteidiger im Sturm einzusetzen.«Noch ist nicht klar, ob ich im Sturm spielen werde», erklärte Seger.
Es sei Jahre her, dass er letztmals als Stürmer gespielt habe. «Als Verteidiger sehe ich ja in etwa, wie die Stürmer agieren. So werde ich versuchen, ähnlich zu spielen», meinte der ZSC-Spieler, der in einer Linie mit Ivo Rüthemann und Thibaut Monnet trainierte. Das Trio bringt es zusammen auf 669 Länderspiele.
Auch in der Abwehr liess Simpson am Freitag die Linien in neuen Zusammensetzungen trainieren. Josi spielte an der Seite von Luca Sbisa, Captain Mark Streit zusammen mit Severin Blindenbacher.
Wieder Stephan im Tor
Das Tor wird im nächsten Vorrunden-Spiel am Samstag gegen Frankreich Tobias Stephan hüten, der Genfer hat zuletzt bei der 2:3-Niederlage gegen Kanada eine starke Vorstellung gezeigt.
(si/cud)


