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Tennis

ATP Madrid

Federer gegen Gasquet ohne Probleme

Donnerstag, 10. Mai 2012, 20:26 Uhr

Nach seinem hart umkämpften Startsieg gegen Milos Raonic hat Roger Federer beim ATP-1000-Turnier in Madrid mit Richard Gasquet kurzen Prozess gemacht. Der Schweizer besiegte den Franzosen 6:3, 6:2 und steht im Viertelfinal.

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ATP Madrid: Achtelfinal Federer - Gasquet («sportaktuell»)

Richard Gasquet, der vor Wochenfrist noch im Final von Estoril gestanden hatte, blieb gegen Roger Federer chancenlos. Der Schweizer Weltnummer 3 gelang im 1. Durchgang das entscheidende Break zum 3:1. Im 2. Satz schaffte der Baselbieter 2 Servicedurchbrüche. Dabei kam ihm auch der Gegner zu Hilfe: Gasquet schenkte ihm das 1:0 mit einem Doppelfehler.

Federers 10 Asse

Federer gelangen in seinen 8 Aufschlagsspielen nicht weniger als 10 Asse. Im letzten Game schlug er nach abgewehrtem Breakball gleich deren drei in Serie und durfte nach 58 Minuten jubeln. Für Federer war es der 10. Sieg im 12. Duell mit Gasquet, auf Sand konnte er zudem auf 2:2 stellen. Seine Saisonbilanz beträgt nun bereits 25:3 Siege.

Zufriedener Federer

«Ich habe clever gespielt», befand Federer in der Medienkonferenz zurecht. Der Schweizer hatte gegen Gasquet viel mehr Zeit als in der Runde zuvor gegen den Kanadier Milos Raonic und nützte diese optimal. Eine logische Folge der Überlegenheit war dann auch das klare Resultat. «Wenn man mehr Möglichkeiten hat, fällt dann manchmal auch das Resultat höher aus. Ich war besser von der Grundlinie aus und habe besser serviert, also habe ich verdient gewonnen.»

Nun gegen Ferrer

Zwischen Federer und seinem 8. Madrid-Halbfinal in Serie (indoor und outdoor zusammen) steht nun noch David Ferrer, gegen den der Baselbieter eine 12:0-Bilanz aufweist. Aus welchem Holz die spanische ATP-Nummer 6 geschnitzt ist, zeigte sie gestern mit dem Sieg gegen Nicolas Almagro, der 3 Matchbälle nicht nutzen konnte. Nach knapp 3 Stunden hiess es 7:6 (7:5), 3:6, 7:6 (10:8) für Ferrer.

Federer weiss um die Schwierigkeit der Aufgabe: «Er ist einer der besten Returnspieler auf der Tour. Ich werde gegen ihn bei eigenem Aufschlag gut variieren müssen und dann hart kämpfen, weil er einem das immer abverlangt.»

(mos/rek/si)