WM 2012
Nationalmannschaft
Kreuzbandriss bei Moser - Auch Sprunger reist ab
Herber Rückschlag für die Schweizer Nationalmannschaft: Simon Moser erlitt am Sonntag beim 3:2-Sieg im WM-Gruppenspiel gegen Weissrussland einen Kreuz- und Innenbandriss im linken Knie. Derweil reiste mit dem rekonvaleszenten Julien Sprunger ein weiterer Stürmer aus Helsinki ab.
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Simon Moser hat sich am Sonntag gegen Weissrussland einen Kreuz- und einen Innenbandriss im linken Knie zugezogen. Der Stürmer der SCL Tigers, der gegen die Weissrussen als Doppeltorschütze brilliert hatte, war im 3. Drittel mit dem Schlittschuh ohne gegnerische Einwirkung hängen geblieben und hatte sich dabei ohne das Knie verdreht.
Die Enttäuschung über das WM-Out war beim erst 23-Jährigen gross. Moser wird rund 6 Monate ausfallen. «Aber er ist eine tolle Persönlichkeit, ein toller Sportler», so Nationalmannschafts-Trainer Sean Simpson. «Er hat uns viel Glück gewünscht.»
Auch Sprunger kehrt nach Hause zurück
Des Weiteren wurde klar, dass die Schweiz an der WM auch nicht mehr auf Julien Sprunger zählen kann. Der Flügel von Fribourg-Gottéron war im ersten Testspiel gegen Kanada am 29. April mit dem Kopf auf das Eis geprallt.
Zwar wurde keine Hirnerschütterung diagnostiziert, doch die Kopfverletzung machte Sprunger seither zu schaffen und lässt keinen WM-Einsatz zu. «Er hatte immer Kopfschmerzen», so Simpson. Deshalb habe der Staff zusammen mit dem 26-Jährigen entschieden, dass eine Abreise das Beste sei.
Liniger oder Monnet als Ersatz?
Als Reaktion auf das Out der beiden Offensivspieler wird der Nati-Coach für das Spiel gegen Finnland einen Stürmer nachmelden. «Wir haben uns noch nicht definitiv entschieden», sagt Simpson. Klotens Michael Liniger oder ZSC-Meisterspieler Thibaut Monnet stehen in der engeren Auswahl.
(sas)


