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Premier League
Manchester City besteht Meisterprüfung
Manchester City hat das Spitzenspiel in der zweitletzten Premier-League-Runde gegen Newcastle United mit 2:0 gewonnen und kann damit den 1. Meistertitel seit 1968 aus eigener Kraft holen. Das punktgleiche Manchester United (2:0 gegen Swansea) muss am letzten Spieltag auf einen Ausrutscher des Stadtrivalen hoffen.
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Vor der letzten Runde liegen Manchester City und Manchester United mit jeweils 86 Zählern punktgleich an der Spitze. Allerdings haben die «Citizens» das um 8 Tore bessere Torverhältnis. Am nächsten Sonntag trifft ManCity zuhause auf die Queens Park Rangers, während ManUnited auswärts bei Sunderland antritt. Gewinnen beide Teams, würde zum ersten Mal überhaupt in der Premier League die Tordifferenz über den Titel entscheiden.
Matchwinner Yaya Touré
Alle Vorteile liegen also bei Manchester City. Beide Tore beim 2:0-Sieg der Mannschaft von Roberto Mancini gegen Newcastle erzielte Yaya Touré. Nach 70 Minuten schlenzte der Ivorer den Ball nach einem Doppelpass mit Sergio Agüero aus rund 18 Metern in die tiefe Ecke, in der Schlussminute schloss er einen Konter erfolgreich ab. Für den Ivorer waren es die Saisontreffer 5 und 6.
Der Sieg der «Citizens» ging in Ordnung, obwohl sie nur zu wenigen Torchancen kamen. Vor allem Newcastle, das 7 der letzten 8 Spiele gewinnen konnte, blieb offensiv harmlos. Der zuletzt hochgelobte Sturm mit Papiss Demba Cissé und Demba Ba konnte kaum Gefahr vor City-Keeper Joe Hart kreieren.
ManUtd dank Scholes und Young
Ebenfalls mit 2:0 gewann Manchester United gegen Swansea. Die Tore für die «Red Devils» erzielten Paul Scholes mit der Hacke (28.) und Ashley Young mit einem Distanzschuss. In einem attraktiven Spiel kam die Elf von Alex Ferguson noch zu etlichen weiteren Torchancen, sie konnte aber nichts mehr für die Tordifferenz tun.
«Sie haben jetzt schon zwei Hände an der Trophäe», sagte Ferguson nach dem Spieltag. Der Schotte wies darauf hin, dass er nicht mehr mit der 3. Meisterschaft in Folge rechnen würde. City-Coach Mancini dagegen bremste dagegen die Euphorie: «Das ist noch nicht genug. Mein Gefühl wird erst nach dem nächsten Wochenende gut sein.»
Tottenham patzt
Im Kampf um die Champions-League-Plätze ist noch keine Entscheidung gefallen: Neben Newcastle patzte auch Tottenham (1:1 gegen Aston Villa), womit Arsenal (3:3 am Samstag gegen Norwich) weiterhin Rang 3 belegt. Unter Umständen reicht Rang 4 in dieser Saison nicht für die «Königsklasse»: Falls Chelsea (6.) das Champions-League-Finale gegen Bayern gewinnt, muss der viertplatzierte nämlich in der Europa League antreten.
(rst)


