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Serie A
Juventus Turin ist Meister - Lichtsteiner im Spital
Juventus Turin hat sich am zweitletzten Spieltag der Serie A den 28. Meistertitel der Vereinsgeschichte gesichert. Die «Alte Dame», die 2:0 gegen Cagliari gewann, profitierte von der 2:4-Niederlage von Verfolger AC Milan im Stadtderby gegen Inter Mailand. Den Turiner Freudentaumel trübte ein heftiger Zusammenprall von Nati-Verteidiger Stephan Lichtsteiner.
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Der vorzeitige Titelgewinn von Juventus Turin - es ist der erste seit 2003 - wurde nur möglich, weil Milan auch das 2. Stadtderby in der laufenden Saison gegen Inter Mailand verlor. Beim 4:2-Sieg der «Nerazzurri» glänzte Diego Milito mit 3 Treffern, zwei davon erzielte der «kleine Prinz» vom Penaltypunkt. Den Schlusspunkt unter ein spektakuläres «Derby della Madonnina» setzte Maicon mit einem herrlichen Schuss ins Lattenkreuz (87.).
Juventus mit lockerem Sieg
Für den 2:0-Sieg von Juventus Turin gegen Cagliari sorgten Mirko Vucinic (6.) und Michele Canini mit einem Eigentor (74.). Die Turiner blieben damit in dieser Saison auch im 37. Spiel ohne Niederlage. «Wir erleben einen historischen Moment», hatte Juve-Trainer Antonio Conte schon vor dem Spiel prophezeit. Das Spiel fand in Triest statt, weil Cagliari zuhause mit der Stadt um den Neubau des Stadions streitet und aus Protest für die letzten 3 Saisonspiele ausgezogen ist.
Lichtsteiner mit heftigem Zusammenstoss
Nati-Verteidiger Stephan Lichtsteiner wird den historischen Moment allerdings in schlechter Erinnerung behalten. Der Schweizer krachte nach 22 Minuten mit dem Chilenen Mauricio Pinilla zusammen und blieb nach einem heftigen Aufprall benommen liegen. Sanitäter legten dem Aussenverteidiger eine Krause um den Hals und brachten ihn vom Feld direkt ins Spital nach Triest. Über die Art der Verletzung ist noch nichts bekannt.
Napoli verliert und Dzemaili sieht rot
Im Kampf um die Champions League musste Napoli einen Rückschlag einstecken. Das Team mit den Schweizern Gökhan Inler und Blerim Dzemaili verlor in Bologna mit 0:2 und rutschte auf den 5. Platz ab. In der Schlussphase flog zudem Dzemaili vom Platz: Der Nati-Spieler verlor in der Schlussphase die Nerven und sah nach einem Rencontre mit Bolognas Archimede Morleo die rote Karte.
Udinese und Lazio profitieren
Vom Patzer von Napoli profitierte in erster Linie Udinese. Die Friauler, bei denen Gelson Fernandes in der 73. Minute eingewechselt wurde, setzten sich zuhause gegen Genoa dank Treffern von Antonio Di Natale (30.) und Antonio Floro Flores (66.) mit 2:0 durch. Ebenfalls noch im Rennen um Rang 3 bleibt Lazio Rom nach einem 2:0 bei Atalanta Bergamo.
(cud/rst)


