WM 2012
WM
Regeneration als Kernpunkt bei der WM
Eine WM ist für jeden Spieler ein physischer Härtetest. Nach einer langen Saison müssen die WM-Fahrer ein Programm absolvieren, das jede Playoff-Serie in den Schatten stellt. Entsprechend wichtig ist die Arbeit des Physiotherapeuten.
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«Als Physiotherapeut ist man Mädchen für alle», sagt Beat Frank. Der 47-Jährige fungiert seit 10 Jahren als «Physio» bei der Schweizer Nationalmannschaft. Er kennt Sorgen und Träume seiner Spieler und ihrer Trainer und massiert nicht nur die Muskeln, sondern auch die Seelen der Akteure.
Bei der WM zum Schluss der Saison ist die physische Arbeit zentral. Nach einem langen Winter mit rund 70 Spielen sind die Batterien der Spieler mindestens angebraucht. «Die Beine», sagt Frank, «sind definitiv härter als zum Beginn der Saison.» Nur die Motivation, an einer WM teilnehmen zu dürfen, lade den Akku immer wieder neu.
Während der WM in Helsinki wird eine optimale Regeneration unerlässlich. Mit 7 Spielen innerhalb von 11 Tagen haben die Nati-Cracks ein Mammutprogramm zu bewältigen. Im Vergleich: Eine Best-of-7-Serie in der NLA dauert mindesten 3 Tage länger. Dieser intensiven Zeit schaut Frank aber gelassen entgegen.
«Es gibt keine verletzten oder angeschlagene Spieler in der Nati», sagt Frank. Die gute Zusammenarbeit mit den Klub-Ärzten habe ermöglicht, dass Spieler mit gesundheitlichen Problemen erst gar nicht aufgeboten wurden. Das strenge WM-Programm sollte für die Nati also erfolgreich zu absolvieren sein.
(fel)


