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GC-Hochstapler Eckel muss ins Gefängnis
Mittwoch, 2. Mai 2012, 17:34 Uhr
Volker Eckel, der im Jahr 2009 die Grasshoppers mit einer angeblichen 300-Millionen-Investition hereingelegt hatte, muss ins Gefängnis. Das Landgericht im baden-württembergischen Rottweil verurteilte den 46-Jährigen wegen Betruges in fünf Fällen zu einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren.
Eckel war als falscher Scheich aufgetreten. Mit gefälschten Papieren und seinem überzeugenden Auftreten sei es ihm gelungen, angesehene Geschäftsleute von seiner Herkunft zu überzeugen, sagte der Vorsitzende Richter in seiner Urteilsverkündung.
Märchenhaftes «700-Milliarden-Vermögen»
Er hatte behauptet, über ein Vermögen von 700 Milliarden US-Dollar (525 Milliarden Euro) zu verfügen. Damit konnte er Politiker, Unternehmer und Sport-Funktionäre an der Nase herumführen.
In das Urteil wurden weitere Einzelstrafen aus einem Verfahren am Amtsgericht Marbach einbezogen. Die Staatsanwaltschaft hatte viereinhalb Jahre Haft gefordert. Der Angeklagte hatte zu Beginn des Verfahrens ein Geständnis abgelegt.
Wie Volker Eckel die Schweiz narrte («Reporter»-Film von 2009)
(Agenturen/boe)


