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Rücktritt von Yves Studer
Yves Studer, der beste Schweizer Profiboxer der Geschichte, hat überraschend seinen sofortigen Rücktritt bekannt gegeben. Der 29-jährige Mittelgewichtsboxer hat mit Verletzungen und Erschöpfung zu kämpfen.
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Der sofortige Rücktritt von Yves Studer ist auf eine nicht ausgeheilte Ellbogenverletzung und auf den Frust über den nicht zustande gekommenen IBF-WM-Kampf zurückzuführen.
Frust über Kampf-Absage
Der Mittelgewichtler musste sich Ende Januar einer Ellbogenoperation unterziehen. Die Schmerzen sind aber nicht abgeklungen. Nun wird ein weiterer Eingriff am rechten Arm notwendig sein. Eine Rückkehr in den Ring wäre wohl nicht vor Ende Jahr möglich gewesen. «Die Ellbogenverletzung ist der Auslöser, aber nicht der ausschlaggebende Grund für meinen Rücktritt», sagte Studer.
Vielmehr ist der Freiburger frustriert, dass der WM-Fight gegen den Australier Danny Geale nicht zustande gekommen ist. Studers Ziel war es immer, um einen der 4 bedeutendsten WM-Gürtel der Weltverbände (WBA, WBC, IBF oder WBO) kämpfen zu können.
«Bin müde»
Studer spricht von einem Entscheid der Vernunft: «Ich bin müde und erschöpft. Ich spüre die Belastung, die ich meinem Körper in den letzten 20 Jahren zugemutet habe.» Der in Bern wohnhafte Studer tritt somit ungeschlagen ab. Er hat in seiner Profikarriere bei 2 Unentschieden 27 Kämpfe gewonnen (6 durch K.o.) und 3 verschiedene Gürtel erkämpft. Studer war Weltmeister des Verbands IBC und Meister der europäischen Nicht-EU-Staaten.
(si/sta)


