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Podolski-Transfer zu Arsenal perfekt

Montag, 30. April 2012, 14:36 Uhr, Aktualisiert 15:51 Uhr

Was sich seit Wochen abgezeichnet hat, ist nun Tatsache: Lukas Podolski wechselt auf die kommende Saison hin vom abstiegsbedrohten 1. FC Köln in die Premier League zu Arsenal London.

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«Ich habe mich nicht gegen den FC, sondern für diese Chance in meiner sportlichen Laufbahn entschieden», erklärte Podolski den Abgang bei seinem Stammverein. «Dieser Wechsel gibt mir die Möglichkeit, auf internationaler Ebene in einem europäischen Top-Klub zu spielen».

Gemäss diversen Medienberichten sollen sich die beiden Vereine bei einer Ablösesumme von rund 16 Millionen Franken einig geworden sein. Offiziell wurde darüber aber Stillschweigen vereinbart.

Poldis zweiter Versuch

Für Podolski, der in London unter Teammanager Arsène Wenger zusammen mit seinem Nationalmannschaftskollegen Per Mertesacker spielen wird, ist es der zweite Versuch, Fuss auf der grossen Fussball-Bühne zu fassen. Zwischen 2006 und 2009 spielte der gebürtige Pole bei Rekordmeister Bayern München, ohne dabei auch nur ansatzweise an seine teilweise überragenden Leistungen in der Nationalmannschaft anknüpfen zu können.

Die Rückkehr 2009 für 10 Millionen Euro nach Köln sahen viele Kritiker als Rückschritt an, zumal der FC in den 3 Jahren nie die gesteckten Erwartungen erfüllen konnte.

180 Spiele für Köln

Jetzt zieht Podolski nach insgesamt 180 Pflichtspielen (86 Tore) einen Schlussstrich unter seine Liebesbeziehung zum FC und startet einen neuen Anlauf. Er hinterlässt einen Verein am Rande des Nervenzusammenbruchs, der sich ohne seinen Star erst wieder neu finden muss.

Bei den Londern erwartet Podolski ein ganz anderes Umfeld. Im Sturm wird er neben Captain und Topskorer Robin van Persie vorerst die zweite Geige spielen

Advocaat hört nach der Euro auf

Bild Dick Advocaat hört nach der EURO bei Russland auf.
Dick Advocaat hört nach der EURO bei Russland auf. keystone

Der russische Nationaltrainer Dick Advocaat wird sein Amt nach der Euro 2012 niederlegen. «Nach der EM werde ich gehen», sagte Advocaat am Montag der russischen Zeitung Sport-Express . «Über die Gründe will ich nichts sagen, es hat aber auf jeden Fall nichts mit Geld zu tun», sagte der 64-Jährige.

Advocaat hatte in Russland 2010 seinen Landsmann Guus Hiddink beerbt.

(si/gio)