Fussball
Super League
FC Luzern verspielt gegen GC 2:0-Führung
Der FC Luzern hat in der 31. Runde der Super League gegen GC einen Zweitore-Vorsprung verspielt und nur ein 2:2 erreicht. Die Innerschweizer haben damit auch theoretisch keine Chance mehr auf den Meistertitel.
Der FC Luzern kann nach dem 1. Punktverlust in dieser Saison gegen GC definitiv nicht mehr Meister werden. Allerdings haben die Innerschweizer die Verfolgung des FC Basel ohnehin schon seit Längerem aufgegeben.
Das Team von Murat Yakin strebt den Vize-Meistertitel an - und diesem Ziel kam es einen Schritt näher. Es erhöhte den Vorsprung auf das drittplatzierte YB, das gegen Servette mit 1:2 verlor, auf 7 Zähler.
Zwei unterschiedliche Halbzeiten
Der FCL sah nach einer starken 1. Halbzeit bereits wie der sichere Sieger aus. Jahmir Hyka mit einer akrobatischen Einlage (26.) und Adrian Winter per Flachschuss (28.) hatten in der 1. Halbzeit innert 130 Sekunden getroffen. Hyka und Jérôme Thiesson vergaben zudem weitere gute Chancen.
Nach dem Seitenwechsel brachte Steven Zuber die Grasshoppers dann plötzlich zurück ins Spiel. Zuerst traf der 21-Jährige in der 50. Minute mit einer Volleyabnahme zum 1:2-Anschlusstreffer. Dann markierte er eine Viertelstunde vor Schluss nach einem Fehler von FCL-Keeper David Zibung den Ausgleich.
Auffälliger João Paiva
In der 87. Minute vergab Sehar Fejzulahi mit einem Lattenschuss gar den möglichen Sieg für GC. Das 3:2 wäre zwar schmeichelhaft gewesen, aber der Punktgewinn nach einer tollen Aufholjagd war auch so der Lohn für eine engagierte 2. Halbzeit. Vor allem die Einwechslung des Ex-Luzerners João Paiva zur Pause hatte viel Schwung ins Spiel der Hoppers gebracht.
GC vor dem Ligaerhalt
Im 2. Spiel unter Coach Uli Forte holte GC damit zum 2. Mal ein Remis. Blieben die Zürcher beim 0:0 in Thun noch offensiv harmlos, zeigten sie sich nun auch im Angriff stark verbessert und bedeutend kreativer. Der Vorsprung der Hoppers auf den Barrage-Platz beträgt 5 Runden vor Schluss komfortable 13 Zähler.
(rst)


