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Maxim Iglinski siegt in Lüttich
Maxim Iglinski hat den Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich für sich entschieden. Der Kasache aus dem Astana-Team setzte sich im Finale nach 257 Kilometern solo durch. Rang 2 belegte der Italiener Vincenzo Nibali vor Landsmann Enrico Gasparotto.
Der Astana-Fahrer Maxim Iglinski überraschte beim letzten der Ardennen-Klassiker die gesamte Konkurrenz. Der Kasache fing rund 2 Kilometer vor Schluss Vincenzo Nibali ab und feierte einen überzeugenden Solo-Sieg. Der italienische Liquigas-Fahrer musste mit Platz 2 Vorlieb nehmen.
Gasparotto im Sprint aufs Podest
Den 3. Rang sicherte sich mit Enrico Gasparotto ein weiterer Astana-Fahrer. Der Italiener, der die Konkurrenz im Sprint in Schach hielt, hatte erst vor Wochenfrist mit dem Sieg beim Gold Race seine starke Form bewiesen.
Grösster Erfolg für Iglinski
Für den 31-jährigen Iglinski ist der Sieg bei Lüttich-Bastogne-Lüttich der mit Abstand grösste Erfolg seiner Karriere. Zuvor war er bei Eintagesrennen erst 3 Mal in die Top 10 gefahren.
Vorjahres-Sieger Philippe Gilbert kam nicht unter die besten Zehn. Damit ist es seit Michele Bartoli 1997/1998 keinem Athleten mehr gelungen, seinen Sieg beim ältesten Klassiker der Radsportgeschichte zu wiederholen.
Albasini weit zurück
Michael Albasini, am Mittwoch starker Zweiter der Flèche Wallonne, gehörte bis zur zweitletzten Steigung dem Hauptfeld an. Danach büsste der Ostschweizer aber noch viel Zeit ein und kam erst als 75. ins Ziel.
(ac/sas)


