Fussball
2. Bundesliga
Greuther Fürths Aufstieg quasi perfekt
Ohne gespielt zu haben kann Greuther Fürth den Sekt für die Aufstiegsfeier in die 1. Bundesliga kühl stellen. Dank der 1:2-Niederlage von Verfolger Fortuna Düsseldorf gegen Dynamo Dresden ist dem Tabellenführer der 2. Bundesliga der direkte Aufstieg ins Oberhaus kaum mehr zu nehmen.
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Dank dem Patzer der viertplatzierten Düsseldorfer in Dresden in der 31. Runde liegt Greuther Fürth 3 Spieltage vor Schluss mit 9 Punken Vorsprung auf das drittplatzierte Paderborn an der Spitze der 2. Liga. Zudem verfügt der dreimalige deutsche Meister (1914, 1926, 1929) über ein um 31 Treffer besseres Torverhältnis.
Grosse Freude bei Fürth
Damit stehen die «Kleeblätter», die von Ex-Bundesliga-Profi Mike Büskens gecoacht werden, unmittelbar vor dem ersten Aufstieg in die 1. Bundesliga der Vereinsgeschichte. «Ein Traum wird wahr», freute sich Fürths Manager Rachid Azzouzi in Dresden.
Trainer Büskens hatte nur einen Wunsch an seine Mannschaft, die sich in Fürth zum Feiern versammelt hatte: «Lasst mir ein Bier übrig.» Und der ehemalige deutsche Internationale Gerald Asamoha verstand die Welt nicht mehr: «Vor ein paar Monaten habe ich noch auf dem Sofa gelegen und wusste nicht, wie es weiter geht. Und jetzt bin ich aufgestiegen.»
Gerangel um restliche Aufstiegsplätze
Hinter Greuther Fürth balgen sich die zweitplatzierte Frankfurter Eintracht (65 Punkte), Paderborn (58), Fortuna Düsseldorf (57), das fünftplatzierte St. Pauli (56) und 1860 München (51) um den zweiten direkten Aufstiegs- und den Barrageplatz.
(sil)


