Inhalt

Mehr Sport

Handball

Wacker Thun holt sich Cupsieg

Sonntag, 15. April 2012, 18:42 Uhr

Wacker Thun hat sich zum dritten Mal nach 2002 und 2006 den Cupsieg gesichert. Das Team von Martin Rubin setzte sich gegen das favorisierte Kadetten Schaffhausen mit 29:26 durch. Bei den Frauen holte sich Brühl St. Gallen die Trophäe.

Videoplayer
Handball: Wacker Thun gewinnt Cup («sportpanorama»)

Die Entscheidung führte Wacker Thun bereits vor der Pause herbei. Zur Halbzeit führten die Berner Oberländer mit 16:9. Und dies, nachdem es in der 21. Minute noch 9:9 gestanden hatte. Während die Kadetten grosse Mühe bekundeten, die gute Deckung von Wacker zu überwinden und in den ersten 30 Minuten nicht weniger als zehnmal am Thuner Goalie Andreas Merz scheiterten, spielten sich die Thuner in einen Spielrausch.

Keine Aufholjagd der Kadetten

In der 2. Halbzeit konnte Schaffhausen nicht zu einer Aufholjagd ansetzen und lag immer mit mindestens 5 Treffern im Rückstand. In der 58. Minute sorgte Wackers Philipp Buri mit dem 29:25 für die endgültige Entscheidung. Zum besten Thuner Werfer avancierte Borna Franic mit 8 Toren. Für die Kadetten, die im 7. Cupfinal erstmals eine Niederlage einstecken mussten, traf Peter Kukucka 6 Mal.

6. Cupsieg für Brühl

Bei den Frauen setzte sich mit Brühl St. Gallen das favorisierte Team durch. Die Ostschweizerinnen bezwangen Yellow Winterthur 30:24 und stemmten zum 8. Mal die Cup-Trophäe in die Höhe, zum 4. Mal in den letzten 5 Jahren.

Gegen Yellow sorgte Brühl in der Schlussviertelstunde für die Entscheidung; in der 44. Minute hatte es noch 19:19 gestanden. Erfolgreichste Werferin bei Brühl war Azra Mustafoska mit 6 Treffern.

Das Telegramm

Wacker Thun - Kadetten Schaffhausen 29:26 (16:9)

Stadthalle, Sursee. 1690 Zuschauer. SR Wyss/Zowa. Torfolge: 1:0, 2:1, 2:3, 6:7, 9:7, 9:9, 16:9; 19:13, 21:13, 21:15, 23:15, 25:17, 25:19, 27:20, 27:22, 28:22, 28:25 (58.), 29:26. Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Wacker Thun, 6mal 2 Minuten gegen Kadetten Schaffhausen.

Wacker Thun: Merz/Winkler (für 1 Penalty); Caspar, Szymanski (3), Franic (8), Linder (4/2), Buri (2), Dähler (5), Friedli, von Deschwanden (3), Isailovic (4).

Kadetten: Vaskevicius/Bläuenstein (28. bis 30. und ab 45.); Kukucka (6/2), Vrany, Goepfert, Graubner (2), Pendic, Starczan (5/3), Stojanovic (1), Schelbert, Jurca (5), Bucher (1), Ursic (2), Tominec (4).

(Si/cud)