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Super League
Rehabilitiert sich YB bei Sforza-Dernière?
YB vs. GC - am Samstag treffen sich zwei Teams, die zuletzt für alles andere als positive sportliche Schlagzeilen gesorgt haben. Die Berner liefern sich ein Fernduell um Rang 3 mit Thun, das zum aufstrebenden Lausanne reist.
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Die Partie gegen GC dürfte einer der schwierigsten Heimauftritte für YB in den letzten Jahren werden. Ein Sieg ist Pflicht, wenn die Berner das eigene Publikum nicht (noch mehr) vergraulen wollen: Aus den letzten 7 Partien im Stade de Suisse Wankdorf resultierte nur gerade ein Sieg. Nach dem blamablen Auftritt gegen Lausanne (1:3) mussten die fürstlich entlöhnten Protagonisten ein gellendes Pfeifkonzert über sich ergehen lassen.
Nun liegt es an Christian Gross, den verunsicherten und in hoher Anzahl formschwachen Spielern wieder auf die Beine zu helfen. Eine mentale Blockade will der YB-Trainer nicht ausgemacht haben. Gross steht seinerseits arg in der Kritik: 10 Monaten nach seinem Amtsantritt wirkt die Equipe noch immer konzeptlos.
Spycher: «Sind mit dem Rücken zur Wand»
Konstanz bleibt bei YB ein Fremdwort, es folgten immer wieder Rückschläge, besonders gegen vermeintlich schwächere Teams. «Wir haben vor ein paar Wochen gegen GC verloren und am Ostermontag Lausanne den ersten Auswärtssieg der Saison ermöglicht. Solche Dinge müssen wir abstellen», fordert Verteidiger Christoph Spycher.
«Wir befinden uns erneut mit dem Rücken zur Wand.» Gegen GC müsse sein Team eine Top-Leistung abliefern und gewinnen, fordert der Routinier.
Sforza: Zum Abschied ein Sieg?
GC seinerseits kommt ebenfalls nicht zur Ruhe. Nach den personellen Rochaden in der Teppichetage gab nun auch Trainer Ciriaco Sforza bekannt, dass er am Samstag zum letzten Mal auf der Hoppers-Bank sitzen wird. Bei seinem Abschiedsspiel rechnet er sich einiges aus. «Wir wissen, dass YB angeschlagen ist.»
Lausanne im Hoch
Von der YB-Krise profitieren kann heute auch Thun, das nur noch zwei Punkte hinter Rang 3 und dem Kantonsrivalen liegt. Der Gegner vom Samstag, Lausanne, befindet sich im Aufwind und hat die letzten 2 Partien gewonnen. Allerdings muss die Equipe von Martin Rueda ohne den verletzten Stammgoalie Fabio Coltorti (Bänderriss am Finger) auskommen, der durch Anthony Favre ersetzt wird. Für Rueda kein Grund zur Sorge: «Favre hatte einen grossen Anteil am Aufstieg in der letzten Saison.»
(mos)


