Fussball
Super League
Lausanne weiter im Aufwärtstrend
Lausanne hat erstmals in dieser Saison zwei Siege aneinander reihen können. Nach dem Erfolg vor Wochenfrist gegen YB setzten sich die Waadtländer zuhause gegen Thun mit 1:0 durch. Das einzige Tor der Partie gelang Steven Lang mit einem Sololauf über das halbe Spielfeld.
Dank dem 3. Sieg aus den letzten 4 Partien hat Lausanne in der Tabelle bis auf einen Punkt an das siebtklassierte GC (2:2 auswärts gegen YB) aufschliessen können. Der Vorsprung auf Sion, das den Barrageplatz belegt, beträgt nun schon 11 Punkte. Die Walliser treten erst am Sonntag bei Servette an.
Das Solo von Lang
Die Entscheidung in der über meiste Strecken wenig ansehnlichen Begegnung fiel wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff. Steven Lang marschierte von der Mittelline los, liess nicht weniger als 5 Gegenspieler stehen und überwand auch Thuns Schlussmann David Da Costa. Das 4. Saisontor des 24-Jährigen war ein Prachtstreffer.
Effiziente Gastgeber
Lausanne verdiente sich den Sieg durch eine gute defensive Leistung. In offensiver Hinsicht hatte das Team von Martin Rueda indes nicht viel zu bieten. Neben Langs Tor hatte nur noch Nicolas Marazzi eine wirkliche Torchance. Doch dieser vergab nach Vorarbeit von Aleksandar Prijovic völlig unbedrängt aus 10 Metern auf klägliche Art und Weise.
Chancen der Schneuwlys
Die Thuner waren tonangebend, konnten aber das Abwehrdispositiv der Waadtländer nicht wunschgemäss knacken. Die besten Chancen boten sich den Gästen in der 1. Halbzeit. Nach 4 Minuten vergab Marco Schneuwly alleine vor Lausanne-Keeper Anthony Favre, der anstelle des verletzten Fabio Coltorti zwischen den Pfosten stand.
Pech bekundete derweil Marcos Bruder Christian nach 39 Minuten. Sein Freistoss aus zentraler Position rund 18 Meter vor dem Tor klatschte an die Tor-Latte.
Sforza-Nachfolger im Stadion?
Unter den 4250 Zuschauern auf der Pontaise wurde auch der ehemalige St. Gallen-Trainer UIi Forte gesichtet. Am Montag könnte er als neuer GC-Coach vorgestellt werden - was allerdings von den Zürchern noch nicht bestätigt wurde. Doch warum war Forte nicht in Bern beim Spiel von GC? Wohl weil der nächste Gegner von GC in einer Woche Thun heisst.
(jäg)


