Fussball
Super League
Arbeitslosenkasse hilft Servette
Die Arbeitsklosenkasse des Kantons Genf schiesst dem überschuldeten FC Servette die ausstehenden Spieler- und Mitarbeiterlöhne von Januar bis Mitte März vor. Damit will sie den vom Konkurs bedrohten «Grenats» helfen, die Super-League-Lizenz für die Saison 2012/13 zu erhalten.
Bild
Das vom Konkurs bedrohte Servette erhielt am 19. März von der zuständigen Richterin eine einmonatige Fristerstreckung. Der Klub darf deshalb von Gesetzes wegen keine von früher datierenden Ausstände begleichen.
In die Bresche springt nun die Arbeitslosenkasse, welche die Schulden bis maximal zu einer Höhe von 10'500 Franken pro Mitarbeiter und Monat sowie für den Zeitraum von zweieinhalb Monaten übernimmt.
Sanierungsplan bis Donnerstag gefordert
Präsident Hugh Quennec, der den Klub Anfang März von Majid Pishyar übernahm und damit vorerst gerettet hat, muss bis nächsten Donnerstag der Konkursrichterin einen kompletten Sanierungsplan vorlegen. Sie entscheidet danach über die Zukunft des Traditions-Klubs, der - je nach der Höhe von Gläubiger-Verzichten - zwischen fünf und zehn Millionen Franken auftreiben muss.
(si/mos)


