WM 2012
Testspiel
Schweiz besiegt Österreich klar und rehabilitiert sich
Die Schweizer Nationalmannschaft hat die österreichische Auswahl im 2. Testspiel innert 2 Tagen souverän mit 4:0 geschlagen. Der Klotener Roman Wick traf dabei doppelt. Damit rehabilitiert sich die Nati nach der 1:3-Niederlage am Mittwoch.
Der Schweizer Start ins Spiel war zwar erneut nicht überragend, aber gegenüber dem Vortag ging das Team von Jean Simpson wesentlich engagierter zu Werke. Simon Mosers Lattenschuss (16.) war die Ankündigung, der eine Minute später im Powerplay die resultatmässige Umsetzung folgte. Roman Wick vollendete im zweiten Anlauf eine rasch vorgetragene Kombination zur Führung.
Auch beim 2. Treffer überforderten die Schweizer die Österreicher mit ihrem Tempo. Julien Sprunger erzielte schliesslich das erste Schweizer Tor in Feldkirch bei nummerischem Gleichbestand (24.).
Drückende Überlegenheit der Schweiz
Dass die Schweizer nur mit einem Zweitore-Vorsprung in die letzte Pause gingen, war angesichts ihrer immer drückenderen Überlegenheit fast ein Hohn. «Heute hätten wir auch höher gewinnen können, aber ich bin mit der Reaktion des Teams sehr zufrieden, sie hat Charakter gezeigt», analysierte auch Jean Simpson nach dem Spiel. Gegen Ende des Abschnitts vergaben sie hervorragende Skorermöglichkeiten praktisch im Minutentakt. Wick scheiterte dreimal alleine vor Bernhard Starkbaum, Sprunger und Damien Brunner vergaben je zwei gute Möglichkeiten.
Brunner trifft erneut
Das Tor des Abends erzielte dann Topskorer Damien Brunner, der sich die Scheibe mustergültig vorlegte und eiskalt vollstreckte und somit auch im 4. WM-Vorbereitungsspiel einmal getroffen hat. 74 Sekunden später erhöhte Juraj Simek auf 4:0. Torhüter Tobias Stephan liess sich einen Shutout notieren.
NHL-Cracks erst gegen Kanada dabei
Innerhalb der WM-Vorbereitung sind die Schweizer nun bei Halbzeit angelangt. Nach je 2 Siegen und Niederlagen geht es nächste Woche mit 2 Partien in Schweden (18.4 und 20.4) weiter.
Die NHL-Stars Mark Streit und evtl. Luca Sbisa sowie die Spieler der Playoff-Finalisten werden erst bei den letzten Partien gegen Kanada (29.4 und 1.5.) dabeisein.
(si/gio)


