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Fussball

Schweizer Cup

Luzern zerstört Sions Cup-Träume

Mittwoch, 11. April 2012, 22:08 Uhr

Luzern hat zum 6. Mal den Cupfinal erreicht. Die Zentralschweizer gewannen dank einer soliden Leistung auswärts beim FC Sion mit 1:0. Den einzigen Treffer gegen die enttäuschenden Walliser erzielte Adrian Winter.

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Luzern zerstört Sions Cup-Träume («sportlive»)

Dass für Sion der Cup eine derart wichtige Bedeutung hat und die Saison hätte gerettet werden können, war nie zu spüren. Das Heimteam zeigte im Tourbillon eine enttäuschende Leistung. Luzern setzte sich verdient durch und darf zum 6. Mal in der Vereinsgeschichte den Cupfinal bestreiten. Dieser findet am 16. Mai in Bern statt. Der Gegner heisst dann Winterthur oder Basel, welche den zweiten Halbfinal am Sonntag bestreiten.

Furioser Start

Die Partie im Tourbillon verlief nur in der Startphase animiert und Sion kam bereits nach sechs Minuten zu einer vielversprechenden Chance, als Goran Obradovic aus kurzer Distanz scheiterte. Die Antwort der Luzerner kam postwendend: Sally Sarr lancierte mit einem Traumpass Adrian Winter, der Andris Vanins in der nahen Ecke erwischte.

Der frühe Rückstand hemmte das Heimteam und es fand auch durch zum Teil rustikales Einsteigen nicht in die Partie. Der FCL hatte das Geschehen vor der Pause  fest im Griff: Er machte die Räume eng und erstickte  die Walliser Offensivbemühungen im Keim. Zudem hatte er in Winter den besten Akteur der 1. Halbzeit in seinen Reihen:  Der  21-Jährige vergab zwei weitere hochkarätige Chancen.

Starke Luzerner Defensive

Nach dem Seitenwechsel änderte sich die Spielanlage: Der FC Sion schaltete einen Gang höher und je länger die Partie dauerte, desto mehr drängte er das Team von Murat Yakin in die eigene Platzhälfte. Um gute Chancen zu kreieren, fehlte ihm aber die Ideen und die Kreativität gegen die gut organisierte und kompakt stehende Zentralschweizer Abwehr. Allerdings verzeichnete auch Luzern in der 2. Halbzeit nicht eine einzige Torchance.

Auch Vanczak traf nicht

Die einzig nennenswerte Chance in der 2. Halbzeit verzeichnete einmal mehr Vilmos Vanczak. Der ungarische Sion-Verteidiger vergab nach einem Freistoss völlig freistehend per Kopf. Ansonsten wurden die Walliser kaum gefährlich und auch in der Schlussphase fanden sie keine Lücke im Luzerner Bollwerk. Sion blieb beim für den Verein so wichtigen Wettbewerb vieles schuldig: Die bedingungslose Offensive suchten das Team von Laurent Roussey auch in den letzten Minuten nicht.

Roussey: «Luzern gut organisiert»

Roussey beklagte nach der Partie die fehlende Präsenz seines Teams, vor allem in der 1. Halbzeit: «Das war nicht das, was wir uns vorgenommen hatten. Es war sehr schwer gegen einen starken und gut organisierten FC Luzern.» Yakin sprach von einem «harten Cup-Fight», der einen verdienten Sieger hervorgebracht habe.

 

Stimmen zu Sion - Luzern («sportlive»)

(mos)