Fussball
Super League
Desolates YB unterliegt Lausanne
YB hat in der 28. Runde der Super League einen weiteren Rückschlag erlitten. Die Berner unterlagen zuhause Aufsteiger Lausanne nach einer schwachen Leistung mit 1:3. Für die Waadtländer war es der 1. Auswärtssieg in dieser Saison.
«Wir müssen gewinnen.» Die Vorgabe von YB-Coach Christian Gross vor dem Heimspiel gegen Lausanne war klar. Mit einem Sieg hätten die Berner in der Tabelle auf den 2. Platz vorstossen können. Von einem Erfolg waren die Young Boys gegen Lausanne aber meilenweit entfernt. Die Romands ihrerseits kamen zum 2. Sieg in der Rückrunde und bauten so den Vorsprung auf den FC Sion und den Barrageplatz wieder auf 8 Punkte aus. Der Rückstand auf die siebtplatzierten Grasshoppers beträgt nur noch 3 Zähler.
Lausannes grosse Effizienz
Den Grundstein zum Erfolg legte das Team von Martin Rueda dank grosser Effizienz in der 1. Halbzeit. Gegen ideenlose Young Boys genügten den zweikampfstarken Lausannern vor der Pause 2 Chancen, um auf 2:0 davonzuziehen. Matt Moussilou nutzte die erste Möglichkeit zur 1:0-Führung. Der Franzose liess Juhani Ojala und Alexander Farnerud alt aussehen und bezwang den chancenlosen Marco Wölfli. Und es kam noch besser für die Gäste: 3 Minuten vor der Pause erhöhte Jocelyn Roux nach einem Konter auf 2:0.
Moussilou verpasst Vorentscheidung
Wie bereits beim 0:0 in Lausanne Anfang März brachte YB gegen die Waadtländer auch zuhause nur wenig zu Stande. Und die Berner konnten froh sein, dass sie nicht bereits kurz nach der Pause den 3. Gegentreffer einstecken mussten. Nach einem fragwürdigen Penalty-Entscheid scheiterte Moussilou kläglich an Wölfli und verpasste die Vorentscheidung.
Silberbauer bringt Hoffnungen zurück
Dank Wölflis Parade konnte YB weiter auf eine Wende hoffen. Weitere Nahrung erhielten die Berner Hoffnungen in der 58. Minute. Nach einem erneut diskutablen Penalty-Pfiff liess sich YB’s Michael Silberbauer nicht zweimal bitten und brachte sein Team zurück ins Spiel. Es folgte die beste Phase der Gastgeber, gegen äusserst defensive Lausanner blieben zwingende Möglichkeiten jedoch Mangelware.
Entscheidung durch Kamber
In der 79. Minute waren schliesslich alle Berner Hoffnungen begraben. Nach einem Lausanner Befreiungsschlag profitierte Janick Kamber von einem Fehler von Alain Nef und verwertete einen Abpraller zur endgültigen Entscheidung.
(cud)


