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Paris-Roubaix
Tom Boonens Rekordsieg bei Paris-Roubaix
Tom Boonen hat bei Paris-Roubaix endgültig Legenden-Status erlangt. Nur eine Woche nach seinem Erfolg an der Flandern-Rundfahrt gewann der Belgier den König aller Klassiker bereits zum 4. Mal. Und dies nach einer eindrücklichen Solo-Flucht.
Boonen griff auf dem Weg zu seinem 4. Triumph auf der legendären Kopfsteinpflaster-Strecke im Norden Frankreichs schon erstaunlich früh an. Nicht weniger als 53 km war der 31-jährige Überflieger alleine unterwegs.
«Phantastischer» Sieg beim Lieblingsrennen
«Es ist phantastisch, mein Lieblingsrennen auf diese Art und Weise zu gewinnen», sagte Boonen im Zielinterview. «Da niemand mit mir angreifen wollte, musste ich es alleine versuchen.» Er sei aber schon etwas überrascht gewesen, dass er die Solo-Flucht bis ins Ziel durchstehen konnte.
Mit seinem neuerlichen Erfolg in Roubaix hat Boonen zu Rekord-Sieger Roger De Vlaeminck aufgeschlossen. Sein belgischer Landsmann hatte den Klassiker zwischen 1972 und 1977 ebenfalls vier Mal gewonnen.
Turgot sprintet auf Rang 2
Boonens erste Verfolger kamen mit einem Rückstand von über eineinhalb Minuten im Vélodrome von Roubaix an. In einer Millimeter-Entscheidung sicherte sich der Franzose Sébastien Turgot Rang 2 vor dem italienischen BMC-Fahrer Alessandro Ballan.
Rast bester Schweizer
In Abwesenheit des verletzten Fabian Cancellara tat sich Grégory Rast als bester Schweizer hervor. Er erreichte mit einem Rückstand von 4:23 Minuten Rang 13. Michael Schär kam als 37. ins Ziel.
(eli)


