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Champions League

Heimsieg von Marseille gegen kriselndes Inter

Mittwoch, 22. Februar 2012, 23:12 Uhr

In der letzten Sekunde rettete Olympique Marseille einen schwachen Auftritt mit dem goldenen Tor. Die Franzosen schlugen dank des Kopftores von André Ayew in der 93. Minute Inter Mailand 1:0 und haben gute Aussichten, erstmals seit 1993 die Viertelfinals zu erreichen.

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Heimsieg von Marseille gegen kriselndes Inter

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Knapp 92 Minuten lang verteidigte Inter Mailand im Achtelfinal-Hinspiel in Marseille ordentlich. Nach 14 Gegentoren in den letzten vier Meisterschaftsspielen liessen die Innenverteidiger Lucio und Walter Samuel wenig zu.

Doch bei einem Corner in der letzten Minute der Nachspielzeit stimmte die Zuteilung dann doch nicht mehr. André Ayew, der schon zuvor zweimal mit Kopfbällen im Ansatz gute Gelegenheiten hatte, lenkte den Ball ins Tor.

Inter beschränkte sich auf Konter

Marseille wurde mit dem späten Treffer für einen schwachen Auftritt fürstlich belohnt. Zwar hatten die Franzosen mehr Spielanteile. Aber in den gegnerischen Strafraum kamen sie kaum. Unmittelbar vor dem entscheidenden und späten Tor hatte Aussenverteidiger Jérémy Morel den Inter-Keeper Julio Cesar zur ersten guten Parade im gesamten Spiel gezwungen. 
 
Inter verlegte sich ganz aufs Kontern. Dies taten die Italiener vor allem vor der Pause gelegentlich gefällig. Diego Forlan, der Uruguayer, der in der Gruppenphase noch nicht spielberechtigt gewesen war, hatte schon in der 11. Minute einen Treffer auf dem Fuss. Später standen auch der ansonsten enttäuschende Mauro Zarate sowie Esteban Cambiasso einem Tor nahe. 

Muss Ranieri gehen?
 
Von den letzten 7 Pflichtspielen hat Inter 6 verloren. Ob der in die Kritik geratene Trainer Claudio Ranieri auch im Rückspiel am 13. März noch auf der Bank sitzen wird, ist nach der neuerlichen Pleite fraglicher denn je.

(si/fel)