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Sapporo 1972

Sapporo 1972: Wicki und Co. ziehen im Eiskanal nach

Freitag, 10. Februar 2012, 11:00 Uhr

Jean Wicki und seine Viererbob-Crew standen den Schweizer Alpinen vor 40 Jahren bei den Olympischen Spielen von Sapporo in nichts nach. Im Eiskanal holten sie das vierte und letzte Gold für die Schweiz.

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Viererbob: Der 4. Lauf zur Goldmedaille

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Als «goldene Tage von Sapporo» gingen die Olympischen Winterspiele 1972 in die Geschichte des Schweizer Sports ein. «Ogis Leute siegen heute», dieser Spruch war in aller Munde. 3 Goldmedaillen heimsten alleine die Alpinen unter dem Technischen Direktor Adolf Ogi ein.

Doch auch die Bobfahrer leisteten ihren Beitrag zur Edelmetallsammlung. Nach Bronze im Zweierbob gewann Steuermann Jean Wicki die Konkurrenz im grossen Schlitten vor Italien und der Bundesrepublik Deutschland.

Anschieber Hubacher per Zufall entdeckt

Wicki konnte dabei auf ein spezielles Trio von Anschiebern zählen. Edy Hubacher war mehrfacher Schweizer Meister im Kugelstossen, Wicki hatte dessen Talent als Bob-Anschieber zufällig 1970 im Trainingslager von Magglingen entdeckt.

Werner Camichel war der Vater der Eishockey-Spieler Corsin und Duri Camichel. Er verstarb vor sechs Jahren. Und Hans «Hausi» Leutenegger machte sich nach seiner Sportkarriere auch als Schauspieler und Unternehmer einen Namen.

Wicki, Hubacher, Camichel und Leutenegger bescherten der Schweiz die letzte der vier Goldmedaillen von Sapporo und hievten die Schweiz auf Rang 3 im Medaillenspiegel.

(gaf)