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Super League
Shaqiri: «Wollte unbedingt zu einem Topverein»
FCB-Profi Xherdan Shaqiri hat sich am Donnerstag erleichtert darüber gezeigt, dass seine Zukunft mit dem Wechsel nach München nun geregelt ist. Der 20-Jährige freut sich auf die kommende Aufgabe. Bis es soweit ist, gehört seine ganze Aufmerksamkeit dem FC Basel - auch gegen die Bayern.
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Es sei nicht selbstverständlich, von der Super League zum deutschen Rekordmeister zu wechseln, sagte Xherdan Shaqiri am Donnerstag an einer Medienkonferenz zu seinem Transfer nach München. «Ich freue mich, ab Sommer für die Bayern zu spielen und mich mit der Konkurrenz zu messen», so der 17-fache Schweizer Internationale (4 Tore).
Froh über das Ende der Gerüchte
Shaqiri zeigte sich froh darüber, dass mit der Vertragsunterschrift die Wechselgerüchte ein Ende haben: «Seit 2 - 3 Jahren war es ein grosses Hin und Her. Es wurde viel geschrieben, angeblich hat mich ja ganz Europa gejagt.» Diese Spekulationen seien jetzt glücklicherweise vorbei. «Ich wollte unbedingt zu einem Topverein, und das habe ich geschafft.»
Keine Angst vor der Konkurrenz
Dem Konkurrenzkampf bei den Bayern, wo über ein Dutzend Nationalspieler um Stammplätze kämpfen, schaut der FCB-Flügelflitzer unaufgeregt entgegen. «Wer mich kennt, der weiss, dass ich auf dem Platz keinen Respekt zeige und mutig aufspiele.» Was für ihn spreche, sei seine Polyvalenz, so Shaqiri. «Im offensiven Bereich kann ich fast überall spielen.» Bei Basel wurde der 20-Jährige zudem schon als Aussenverteidiger eingesetzt. Auch dabei machte Shaqiri einen guten Eindruck.
Nerlinger: «Umworbenes Talent verpflichtet»
Auf Seiten der Bayern zeigte man sich ab dem angeblich rund 15 Millionen Franken teuren Transfer zufrieden. Sportdirektor Christian Nerlinger sprach von der Verpflichtung «eines der umworbensten Talente des europäischen Fussballs».
Auch für Bayerns langjährigen Erfolgstrainer und heutigen Nati-Coach Ottmar Hitzfeld macht der Wechsel Sinn: «Shaqiri ist ein aussergewöhnlicher Spieler und ein anpassungsfähiger Mensch, der jederzeit in einer Top-Mannschaft spielen kann.»
Ein Tor gegen den künftigen Arbeitgeber?
Bis Shaqiri, der einen Vierjahresvertrag unterschrieb, im Sommer das Trikot des deutschen Vorzeige-Vereins überstreift, gehört seine volle Aufmerksamkeit dem FC Basel. Er möchte sich vom FCB mit dem Cup und der Meisterschaft verabschieden - und gegen die Bayern in der Champions League weiter kommen.
«Auch gegen München möchte ich ein Tor schiessen.» Und irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass dies dem unbekümmerten Youngster auch gelingen könnte.
(rek)
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