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Belarus Cup

Konkurrenzkampf in Nati so gross wie nie

Donnerstag, 9. Februar 2012, 19:17 Uhr

Am Freitag startet die Schweizer Eishockey Nati mit der Partie gegen die Slowakei in den Belarus Cup. Für viele Spieler ist das Viernationen-Turnier in Minsk die womöglich letzte Chance, sich bei Trainer Sean Simpson für die WM im Frühling aufzudrängen.

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Dieses Wochenende haben 23 Schweizer Nationalspieler die Chance, sich für einen Platz im WM-Team vom Frühling zu empfehlen. Erster Gegner im Halbfinal des Vierländerturniers in der weissrussischen Hauptstadt ist die Slowakei. Am Samstag spielen die Schweizer im Final oder im Spiel um Rang 3 entweder gegen Deutschland oder den Gastgeber.

WM-Plätze sind rar

Der Konkurrenzkampf ist so gross wie nie zuvor: 38 Spieler hat Nati-Coach Sean Simpson in dieser Saison schon aufgeboten. Die Aussichten sind zudem gut, dass so viele Schweizer NHL-Spieler wie noch nie die WM im Mai bestreiten werden.

Grund: Mit Ausnahme der Nashville Predators (Roman Josi) liegen derzeit alle NHL-Teams mit Schweizern im Kader auf einem Nicht-Playoff-Platz. Mark Streit, Nino Niederreiter (New York Islanders), Yannick Weber, Rafael Diaz (Montreal Canadiens), Jonas Hiller und Luca Sbisa (Anaheim Ducks) könnten die Schweiz in Helsinki verstärken.

Simpson ist ob der Situation erfreut: «Es ist ganz neu für uns, so viele Spieler in Nordamerika zu haben. Es wird einen grossen Konkurrenzkampf geben.»

Der Kampf der Assistenten

Auch bei den Trainer-Assistenten läuft derzeit ein «Casting». Nach Richard Jost (Ausbildner bei Swiss Ice Hockey) kommt in Minsk nun Alex Reinhard (Assistent bei der U20 und bei den SCL Tigers) zum Zug. Wer Simpson an die WM begleiten wird, ist derzeit noch offen.

Zum Siegen angereist

Mit der Slowakei wartet ein allzu bekannter Gegner auf die Schweiz. Während den letzten 2 Jahren unter Simpson traten die beiden Teams bereits viermal gegeneinander an. Das letzte Duell verloren die Schweizer im November am Deutschland Cup mit 1:2.

Jetzt soll die Revanche folgen und danach der Finalsieg. «Natürlich wollen wir auch das Turnier in Minsk gewinnen. Es sind 4 ausgeglichene Teams dabei, das wird eine interessante Sache», so Simpson.

(si/gio)