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Davis Cup

Federer, Sand und Fribourg als Trumpf

Mittwoch, 8. Februar 2012, 12:13 Uhr

Roger Federer ist gegen die USA erstmals seit 2004 wieder bei einem Daviscup-Achtelfinal am Start. Die Chancen auf den 1. Viertelfinal-Einzug seit ebenso langer Zeit stehen gut: Neben dem prominentesten Achtelfinal-Teilnehmer hat die Schweiz dank Unterlagenwahl und Heimrecht weitere Vorteile.

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Davis Cup: Interview mit Roger Federer

Während Rafael Nadal, Novak Djokovic oder Andy Murray ihre Nationen in den Davis-Cup-Achtelfinals nicht unterstützen, hat Roger Federer trotz vollem Terminkalender früh für das Achtelfinal-Duell mit dem Rekordsieger USA zugesagt. «Es ist alles eine Sache der Planung und der Priorität. Ich bin froh, dass ich wieder mit meinen besten Freunden im Team sein kann», freut sich der 30-jährige Baselbieter.

Halbfinal-Out gegen Nadal verdaut

Die «super Harmonie» im Team hat Federer spätestens bei der Ankunft in der Schweiz das Halbfinal-Out an den Australian Open gegen Nadal vergessen lassen. «Ich war überhaupt nicht in einem Loch», gibt der 16-fache Grand-Slam-Champion zu Protokoll.

Dabei sein ist Ehrensache

Nun freut sich Federer vor allem auch darauf, vor heimischem Publikum zu spielen. Dass er die 1. Runde bestreitet, war für den Weltranglisten-Dritten Ehrensache. Denn nach dem «Riesen-Effort» gegen Australien und dem dank Stanislas Wawrinka errungenen Wiederaufstieg in die Weltgruppe war es für ihn «fast normal, dass ich nach diesem Match die 1. Runde versuche zu spielen».

Umstellung auf Sand

Seit Montag trainiert Federer in Fribourg – und musste sich neben der Zeitumstellung auch auf die eisigen Temperaturen einstellen. Doch die wichtigste Anpassung war diejenige von Hartplatz auf Sand. «Es ist ein ungewohntes Gefühl, indoor auf Sand zu spielen. Das gibt es eigentlich nur im Davis Cup», so Federer. «Ich hoffe, dass uns das einen kleinen Vorteil gibt», sagt der Baselbieter in Anspielung auf die nicht gerade als Sand-Spezialisten bekannten Amerikaner.

Amerikaner mit schlagkräftigem Team

«Wir haben Spieler in der Mannschaft, die sich sehr schnell und gut umstellen können», gibt sich Team-Captain Severin Lüthi zuversichtlich. Doch er warnt zugleich: «Auch wenn bei den Amerikanern in den Augen der Öffentlichkeit der ganz grosse Name fehlt, wissen wir, dass sie sehr gefährlich sind.»

Davis Cup: Schweiz - USA live bei «SF zwei»

«SF zwei» überträgt den Daviscup-Achtelfinal Schweiz - USA in Fribourg live. Los geht es am Freitag ab 12.35 Uhr, das Doppel folgt am Samstag ab 14.20 Uhr, die abschliessenden Einzel sehen Sie am Sonntag ab 11.50 Uhr. Sie können die Spiele von Roger Federer und Stanislas Wawrinka auch im Livestream auf www.sport.sf.tv mitverfolgen.

(sas)