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Transfer
Hitzfelds Lobeshymne auf Shaqiri
Der Transfer von Xherdan Shaqiri zum deutschen Rekordmeister Bayern München scheint nur noch Formsache zu sein. Zumindest wenn man Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld Glauben schenkt. Der 63-Jährige gratulierte den Bayern-Verantwortlichen zu ihrer Wahl. Und: Auch Lucien Favre ist ein Thema an der Isar.
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«Die Bayern-Fans werden Shaqiri lieben», sagt Hitzfeld. Shaqiri hatte am Dienstag in München die medizinischen Tests absolviert, offenbar fehlen nur noch die Unterschriften unter den Verträgen.
«Natürliche Souveränität und keine Hemmungen»
Hitzfeld beschrieb Shaqiri als Spieler mit einer beinahe perfekten Technik und einer hohen Spielintelligenz. Der 20-Jährige könne ähnlich wie Arjen Robben und Franck Ribéry zwei Spieler auf sich ziehen. «Shaqiri ist unbekümmert, traut sich alles zu, hat eine natürliche Souveränität und keine Hemmungen. Egal gegen wen er spielt, er bleibt cool», so der ehemalige Bayern-Trainer.
Dies sei auch der Grund gewesen, weshalb er ihn schon mit 18 Jahren ins Schweizer Nationalteam berufen habe, ergänzte Hitzfeld. «Er hat definitiv die mentale und spielerische Stärke, sich bei den Bayern durchzusetzen», sagt der Lörracher und glaubt, dass auch das hektische mediale Bayern-Umfeld Shaqiri vor keine grossen Probleme stellen wird.
Lucien Favre im Visier
Angetan zeigen sich die Münchner auch von Borussia Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre. Ehren-Präsident Franz Beckenbauer könnte sich den Waadtländer gut als Nachfolger von Jupp Heynckes vorstellen.
«Ich denke schon, dass Favre die Autorität auch bei einer Mannschaft wie Bayern hätte. Die erfahrenen Spieler merken schnell, ob der Trainer vor ihnen ein Scharlatan und Dampfplauderer ist oder eben jemand, der seinen Job versteht. Ein Ribéry weiss das sofort, wenn er mit einem Trainer spricht. Und der Favre kann es, das ist überhaupt keine Frage», meinte der «Kaiser» gegenüber SportBild .
Verträge laufen 2013 aus
Auch Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte sich unlängst positiv über Favre geäussert. Pikant: Favre und Rummenigge waren einst bei Servette Zimmerkollegen. Favres Vertrag in Mönchengladbach läuft noch bis 2013 - dann läuft auch jener von Heynckes in München aus.
(sil/ac)
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