Inhalt

Formel 1

Auch Sauber setzt auf «Entenschnabel»

Montag, 6. Februar 2012, 12:23 Uhr

Das Schweizer Sauber-Team hat am Montag in Jerez das neue Auto für die Saison 2012 vorgestellt. Beim C31 setzt der Hinwiler Rennstall wie Konkurrent Ferrari auf eine krumme Nase.

Videoplayer
Präsentation des Sauber C31

Mehr zum Thema

Artikel bewerten

  • Durchschnittliche Bewertung: 4
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Artikel teilen

Mit bewährtem Personal und einem «revolutionären Auto» will Sauber in seinem 20. Jahr in der Formel 1 die Top 4 angreifen. Ziel für 2012 sei es, «dass wir uns in der WM deutlich verbessern», sagte Teamchef Peter Sauber bei der Präsentation des neuen C31-Ferrari am Montag in Jerez de la Frontera.

«Der C31 ist in jenen Bereichen revolutionär, wo wir frische Ideen einbringen konnten. Dies betrifft insbesondere den Heckbereich», sagte Chefdesigner Matt Morris: «Es galt, die Schwächen, die wir beim Vorgänger identifiziert hatten, auszumerzen und gleichzeitig dessen Stärken beizubehalten».

Nasenhöcker für Sicherheit

Ins Auge sticht auch beim C31 die ungewöhnliche Nase: Die Ingenieure haben sich beim Design der Frontpartie für eine hohe Nase entschieden. Gemäss Reglement muss diese jedoch in ihrem vorderen Bereich aus Sicherheitsgründen niedriger sein, sodass auch der Sauber C31 (wie Ferrari) mit einem mächtigen Nasenhöcker an den Start geht.

Anpassungen möglich

Bei den kommenden Testfahrten will das Sauber-Team zu Beginn eine einfachere Version des C31 einsetzen. Erst soll ein umfangreiches Update lanciert werden. Deshalb wird das Auto beim Saisonauftakt in Melbourne deutlich anders aussehen als jenes bei der Präsentation in Jerez.

Im Vorjahr hatte Sauber, das auch im neuen Jahr mit dem Japaner Kamui Kobayashi und dem Mexikaner Sergio Pérez an den Start gehen wird, Platz 7 der Teamwertung belegt. Auch der Ersatzfahrer ist in Pérez' Landsmann Esteban Gutiérrez derselbe wie 2011.

(si/schs)