Motorsport
Formel 1
Auch Sauber setzt auf «Entenschnabel»
Das Schweizer Sauber-Team hat am Montag in Jerez das neue Auto für die Saison 2012 vorgestellt. Beim C31 setzt der Hinwiler Rennstall wie Konkurrent Ferrari auf eine krumme Nase.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Mit bewährtem Personal und einem «revolutionären Auto» will Sauber in seinem 20. Jahr in der Formel 1 die Top 4 angreifen. Ziel für 2012 sei es, «dass wir uns in der WM deutlich verbessern», sagte Teamchef Peter Sauber bei der Präsentation des neuen C31-Ferrari am Montag in Jerez de la Frontera.
«Der C31 ist in jenen Bereichen revolutionär, wo wir frische Ideen einbringen konnten. Dies betrifft insbesondere den Heckbereich», sagte Chefdesigner Matt Morris: «Es galt, die Schwächen, die wir beim Vorgänger identifiziert hatten, auszumerzen und gleichzeitig dessen Stärken beizubehalten».
Nasenhöcker für Sicherheit
Ins Auge sticht auch beim C31 die ungewöhnliche Nase: Die Ingenieure haben sich beim Design der Frontpartie für eine hohe Nase entschieden. Gemäss Reglement muss diese jedoch in ihrem vorderen Bereich aus Sicherheitsgründen niedriger sein, sodass auch der Sauber C31 (wie Ferrari) mit einem mächtigen Nasenhöcker an den Start geht.
Anpassungen möglich
Bei den kommenden Testfahrten will das Sauber-Team zu Beginn eine einfachere Version des C31 einsetzen. Erst soll ein umfangreiches Update lanciert werden. Deshalb wird das Auto beim Saisonauftakt in Melbourne deutlich anders aussehen als jenes bei der Präsentation in Jerez.
Im Vorjahr hatte Sauber, das auch im neuen Jahr mit dem Japaner Kamui Kobayashi und dem Mexikaner Sergio Pérez an den Start gehen wird, Platz 7 der Teamwertung belegt. Auch der Ersatzfahrer ist in Pérez' Landsmann Esteban Gutiérrez derselbe wie 2011.
(si/schs)
Meldungen im Tagesverlauf
- Iran unzufrieden mit Vorschlägen im Atomstreit
- Facebook soll wegen Panne Börsenwechsel prüfen
- Wegelin & Co. ist offiziell «flüchtig» vor US-Justiz
- Amnesty International kritisiert auch Schweiz
- Amnesty-Jahresbericht: China und Ägypten am Pranger
- Saudi-Arabien kauft 55 Pilatus-Trainingsflugzeuge
- Wacker Thun gleicht Finalserie aus
- Aarau in der Barrage gegen Sion
- Siege für Luzern, Lausanne und FCZ
- Basel «feiert» Titel mit Niederlage
- «Die Another Day»: Unverletzt ohne Fallschirm – dank Karton
- Ausschaffungs-Initiative: Bundesrat schwenkt auf Automatismus ein
- Neue Atomgespräche mit Iran
- USA: Wegelin will beim zweiten Gerichtstermin doch auftreten
- Buongiorno Schwarzgeld!
- Ägypten wählt einen neuen Präsidenten – Ausgang völlig offen





