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Die Steigerungsläufe der New York Giants
Vor zwei Monaten hätte wohl kaum jemand auf die New York Giants als Super-Bowl-Sieger 2012 gesetzt - zu instabil schienen sie in der Schlussphase der Regular Season. Doch in der wichtigsten Saisonphase legte das Team um Quarterback Eli Manning entscheidend zu.
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Am 28. November 2011 war die Giants-Defensive am Boden. Beim 24:49 gegen die New Orleans Saints hatte sie 7 Touchdowns kassiert und dem Gegner im Spielverlauf fast 600 Yards Raumgewinn zugestanden. Und noch standen die schwierigen Partien gegen die Green Bay Packers sowie die beiden Duelle gegen die Dallas Cowboys um den playoff-berechtigten 1. Rang in der Division NFC East bevor.
Nerven in «Big games»
Nach der Niederlage gegen die Packers mussten gegen die Cowboys 2 Siege her - und die Giants schafften dies auf spektakuläre Art und Weise. Erst warf Manning 2 Touchdown-Pässe in den letzten 221 Sekunden zum 37:34, dann führte er sein Team mit 346 geworfenen Yards zu einem 31:14-Erfolg.
Weil das Team von Headcoach Tom Coughlin lediglich eine 9:7-Bilanz aufwies, musste es den Umweg über die so genannten Wild-Card-Games nehmen. Das bekam dem Team aus East Rutherford (New Jersey, unweit von New York City) offensichtlich gut. Gegen die Atlanta Falcons gestand die Defense keinen Touchdown zu und kam mit einem souveränen 24:2 eine Runde weiter.
Geliebte Aussenseiterrolle
In beiden folgenden Spielen traten die «Big Blue» als Aussenseiter an. In Green Bay hielten sie den zuvor überragenden Aaron Rodgers in Schach, provozierten die Packers zu 3 Ballverlusten und eliminierten den Titelverteidiger mit 37:20.
Gegen die starken San Francisco 49ers brauchte es ein 31-Yard-Field-Goal von Lawrence Tynes in der Overtime, um den Super-Bowl-Einzug der Giants sicherzustellen. «Es war eine wilde Saison», sollte Manning nach dem Super-Bowl-Gewinn sagen.
Die Rolle des Aussenseiters scheint den Giants zu liegen. Bereits im Super Bowl 2008 hatten sie die hoch favorisierten New England Patriots geschlagen, vor allem dank einem Catch von David Tyree, der als «Helm-Annahme» in die Geschichte einging.
Beeindruckende Auswärtsstärke
Und auch das Handicap, auswärts antreten zu müssen, machte den New Yorkern des öfteren nichts aus. In der Saison 2007/08 gewannen sie inklusive der 3 Playoff-Partien 10 Auswärtsspiele in Serie und erzielten damit einen neuen NFL-Rekord. In den letzten 3 Saisons haben sie «on the road» mindestens ebenso viele Spiele gewonnen wie zuhause.
Im heimischen MetLife-Stadion haben die New York Giants überhaupt erst 9 Spiele für sich entschieden. Da ist es fast zu bedauern, dass der Super Bowl im übernächsten Jahr in dem 2010 eröffneten Stadion stattfindet.
(boe)
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