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Super-Kombination in Chamonix

Beat Feuz bei Baumann-Triumph auf Platz 3

Sonntag, 5. Februar 2012, 15:00 Uhr

Die Schweizer haben bei der Super-Kombination in Chamonix überzeugt: Beat Feuz schaffte als Dritter den Sprung auf das Podest. Didier Défago wurde 6., Silvan Zurbriggen 11. Den Sieg sicherte sich überlegen der Österreicher Romed Baumann.

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Ski: Super-Kombination der Männer in Chamonix («sportpanroama»)

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Romed Baumann schuf die Differenz in der Abfahrt vom Vormittag. Der Österreicher, der in den beiden Spezial-Abfahrten vom Freitag und Samstag die Plätze 4 und 2 belegt hatte, distanzierte die Konkurrenz um 7 Zehntel und mehr.

Als der 26-Jährige im Slalom auf die Strecke ging, lag immer noch der Franzose Alexis Pinturault - der 27. der Abfahrt - in Führung. Seine Reserve von 3,27 Sekunden verteidigte Baumann ohne Probleme und lag im Ziel mehr als eine Sekunde vor Pinturault.

Baumann: «Hätte lieber die Abfahrt gewonnen»

Trotz seines 2. Erfolges im Weltcup war Baumann nicht uneingeschränkt zufreiden. «Noch lieber», so gab er zu, «wäre mir ein Sieg in der Abfahrt gewesen. Das zählt halt trotz allem noch ein bisschen mehr.»

Feuz: «Nicht mehr an Podestplatz geglaubt»

Für das Schweizer Highlight sorgte einmal mehr Beat Feuz. Der Emmentaler überholte nach mässiger Abfahrt noch 2 Konkurrenten und verpasste den 2. Platz lediglich um 9 Hundertstel.

«Nach der Abfahrt habe ich nicht mehr daran geglaubt, dass ein Podiumsplatz möglich ist», erklärte Beat Feuz nach dem Rennen. «In der Abfahrt hat es mir im mittleren Teil die Ski verschlagen, weshalb ich für die folgende Fläche viel Tempo verlor.»

Feuz mit 8. Podestplatz in diesem Winter

Trotz seinem grossen Rückstand zur Halbzeit fuhr Feuz bereits zum 8. Mal in dieser Saison in die Top 3. Der 24-Jährige stand bei allen 3 Kombinationen in diesem Winter auf dem Podium (zweimal 2., einmal 3.).

Starke Schweizer Bilanz

Ebenfalls Grund zur Freude hatte Didier Défago auf dem guten 6. Platz. «Ich hoffe, dass ich diese Leistung auf die anderen Disziplinen übertragen kann», so der Walliser, der in den beiden Spezial-Abfahrten von Chamonix nicht über die Ränge 17 und 34 hinausgekommen war.

Auch Silvan Zurbriggen und Carlo Janka schafften den Sprung in die Top 15. Die beiden Schweizer Sorgenkinder in diesem Winter klassierten sich auf den Plätzen 11 respektive 14.

Kostelic neben dem Podest

Mit einer Enttäuschung endete der Wettkampf für Ivica Kostelic. Der Kroate, der die beiden bisherigen Kombinationen in diesem Winter in Wengen und Kitzbühel gewonnen hatte, klassierte sich lediglich auf dem 7. Platz. Kostelic verlor fast 1,5 Sekunden auf Baumann.

(si/rek)