Fussball
Afrika-Cup
Mali und Ghana im Afrika-Cup-Halbfinal
Ghana hat sich am Afrika Cup in Gabun und Äquatorial-Guinea für die Halbfinals qualifiziert. Die Westafrikaner setzten sich mit 2:1 nach Verlängerung gegen Tunesien durch. Co-Gastgeber Gabun schied gegen Mali (4:5 nach Penaltyschiessen) aus.
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In den Halbfinals kommt es nun zu den Duellen zwischen Topfavorit Elfenbeinküste und Mali sowie Ghana gegen Sambia.
Dramatik bei Ghana - Tunesien
Die Entscheidung im hartumkämpften Viertelfinal zwischen Ghana und Tunesien in Franceville fiel nach 100 Minuten. Marseille-Stürmer Andre Ayew profitierte von einem kapitalen Fehler des tunesischen Keepers Aymen Mathlouthi.
Kurze Zeit später schwächte Verteidiger Aymen Abdennour sein Team, als er die Nerven verlor, sich zu einer Tätlichkeit hinreissen liess und des Feldes verwiesen wurde. In der regulären Spielzeit hatte John Mensah, ehemals bei Bellinzona, Ghana in Führung geschossen. Saber Khelifa glich noch vor der Pause aus.
Nur Einer traf im Penaltysschiessen nicht
Pierre-Emerick Aubameyang war Gabuns tragische Figur in Libreville gegen Mali. Der Stürmer von Saint-Etienne verschoss im Penaltyschiessen als Einziger. Mali zeigte dagegen keine Schwächen. Den Schlusspunkt in der Nervenprobe setzte Barcelonas Seydou Keita.
Das favorisierte Mali hatte stärker begonnen, musste das Spieldiktat danach aber dem Aussenseiter überlassen. In der 55. Minute bereitete Aubameyang das 1:0 von Eric Mouloungui mustergültig vor. Gabun befand sich auf Kurs Richtung Halbfinals. In der 84. Minute jedoch konnte Cheick Diabaté für Mali nachziehen. Bei diesem Stand blieb es bis nach der Verlängerung, da Gabun mit zwei Pfostenschüssen durch Aubameyang und Cousin auch viel Pech hatte.
Genugtuung für Giresse
Eine besondere Genugtuung dürfte Malis Trainer Alain Giresse verspürt haben. Der einstige französische Internationale hatte vor seinem jetzigen Engagement ausgerechnet Gabun betreut.
(gasd/mos)
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