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Bundesliga

Köln: 1. Sieg gegen Kaiserslautern seit 22 Jahren

Sonntag, 5. Februar 2012, 17:39 Uhr

Der 1. FC Köln hat auf dem Betzenberg einen ganz speziellen Sieg gefeiert. Das 1:0 über Kaiserslautern war der erste Kölner Triumph seit 22 Jahren gegen den Angstgegner. Und: Werder Bremen wartet auch nach dem 3. Bundesliga-Spiel in diesem Jahr auf den ersten Vollerfolg.

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Der Kölner Jubel in Kaiserslautern war gross, auch wenn ihm eine eher magere Partie vorangegangen war. Köln brach den Kaiserslautern-Bann nach 22 langen Jahren.

1. Bundesliga-Tor von Roshi

Der kurz zuvor eingewechselte Albaner Odise Roshi erzielte in der 72. Minute seinen ersten Bundesliga-Treffer und sicherte den Kölnern damit den Sieg. Die Gäste hatten ab der 40. Minute und einer gelb-roten Karte gegen Kaiserslauterns Neuzugang Ariel Borysiuk mit einem Mann mehr agieren können.

Köln stoppte mit dem Erfolg die Talfahrt nach zuletzt drei Niederlagen in Serie. Die «Geissböcke» liegen neu auf dem 9. Tabellenrang. Kaiserslautern hingegen befindet sich nach dem zehnten Spiel in Folge ohne Sieg weiter auf dem Relegationsplatz.

Freiburg mit toller Moral

Werder Bremen steht im neuen Jahr nach wie vor ohne Sieg da. Nach dem 0:0 gegen Kaiserslautern und dem 1:1 vor Wochenfrist gegen Leverkusen ist das 2:2 gegen Schlusslicht Freiburg zu wenig für den Europacup-Aspiranten Werder Bremen. Während die Hansestädter den Anschluss an das Spitzen-Quartett definitiv verloren haben, kann Freiburg im Kampf gegen den Abstieg jeden Punkt gebrauchen. Kapitän Cedrick Makiadi per Kopf (32.) sowie Jonathan Schmid (70.) glichen für das Schlusslicht jeweils aus.

«Dass wir zwei Tore erzielt haben, und das auswärts, ist sicherlich positiv. Aber eine zweimalige Führung dürfen wir nicht abgeben. Wir haben mit hohem Aufwand gespielt, aber es fehlte uns die nötige Ruhe», resümierte Werder-Coach Thomas Schaaf nach dem Spiel.

Affolter mit Beinahe-Eigentor

Werder-Neuzugang François Affolter stand erneut in der Startformation und zeigte eine solide Leistung. Der Schweizer Nati-Verteidiger hatte nach 18 Minuten aber Glück, dass der Ball nach einer Grätsche nur knapp neben dem eigenen Tor landete. Offensiv setzte der Ex-YB-Spieler allerdings wenig Akzente.

Bild Der Neo-Bremer Affolter (r.) kämpft mit Jendrisek um den Ball.
Der Neo-Bremer Affolter (r.) kämpft mit Jendrisek um den Ball. keystone

(sid/rst)