Fussball
Super League
GC machte das Spiel, Thun das Tor
GC ist mit einer ärgerlichen Niederlage in die zweite Hälfte der Super League gestartet. Die Zürcher, bei welchen Johann Vogel sein Comeback gab, unterlagen einem geschickt agierenden FC Thun trotz klarer Überlegenheit mit 0:1.
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Die entscheidende Szene ereignete sich im Letzigrund unmittelbar vor der Halbzeitpause. Saif Ghezal trat einen Freistoss auf Kevin Bigler. Dieser leitete den Ball elegant in die Tiefe weiter zu Marco Schneuwly. Der Neuzuzug von YB setzte sich gegen die GC-Innenverteidigung durch und schob zum Siegtreffer ein.
Vogel als Dirigent
Johann Vogel hatte bei seinem Comeback allen Grund, sich zu ärgern. Wie die gesamte Mannschaft, zeigte der 34-Jährige eine durchaus ansprechende Leistung. Captain Vogel agierte im defensiven Mittelfeld als «Sechser». Der Ex-Internationale dirigierte das Team, unterband geschickt die Angriffe der Thuner und verteilte die Bälle. «Ich bin mit Vogels Leistung zufrieden», erklärte GC-Trainer Sforza. Vogel, der durchspielte, habe viel Ruhe ins Spiel gebracht und für die defensive Stabilität gesorgt.
Die «Hoppers» hatten den Gegner im Griff und kamen zu einigen guten Offensiv-Aktionen. Die Durchschlagkraft im Strafraum liess GC aber sträflich vermissen. In der ersten Halbzeit sündigten Steven Zuber und Daniel de Ridder, nach dem Seitenwechsel vergaben Toko und Marco Kehl. «Die Chancenauswertung war schlecht», bilanzierte Sforza kurz und treffend.
Thun lässt nichts anbrennen
Thun seinerseits tat vor 2500 Zuschauern wenig fürs Spiel. Die Berner Oberländer agierten aber geschickt und liessen in der Schlussphase kaum mehr Hektik aufkommen. Einzig Kehl kam noch zu seiner Möglichkeit. Er sah seinen Kopfball aber auf der Linie abgewehrt. Auf der anderen Seite vergab der eingewechselte Milaim Rama kurz vor dem Schlusspfiff die Chance auf das 2:0.
«Ich bin mit den drei Punkten sehr zufrieden», meinte Thun-Trainer Bernard Challandes nach dem Schlusspfiff. Besonders in der zweiten Hälfte sei sein Team unter Druck geraten und habe auch das nötige Glück bekundet. Dank dem Sieg zieht Thun in der Tabelle an Servette vorbei und liegt neu auf Platz 4.
(gaf)
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