Doping
Dopingverfahren gegen Armstrong eingestellt
Die US-Staatsanwaltschaft hat ihre Dopingermittlungen gegen den siebenmaligen Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong eingestellt. Die Anti-Doping-Agentur der USA will ihre eigenen Untersuchungen aber fortsetzen.
Bild
Artikel bewerten
Artikel teilen
Mit der Einstellung der Ermittlungen muss Lance Armstrong keine strafrechtlichen Konsequenzen mehr fürchten. Rund 2 Jahre lang hatte die Staatsanwaltschaft nach Beweisen für ein Doping-Programm in den Jahren 1999 bis 2005 in Armstrongs früherem Team US-Postal gesucht.
«Richtige Entscheidung»
Der 40-Jährige zeigte sich zufrieden: «Ich bin hocherfreut, zu hören, dass die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen eingestellt hat. Es ist die richtige Entscheidung», liess Armstrong mitteilen. «Ich freue mich jetzt darauf, mein Leben als Vater, Wettkämpfer und Anwalt für den Kampf gegen Krebs ohne diese Ablenkung fortzusetzen.»
Anti-Doping-Agentur bleibt dran
Die Anti-Doping-Agentur der USA (USADA) teilte nach der Einstellung des Verfahrens mit, dass sie ihre eigenen Untersuchungen fortsetzen will: «Unser Job ist es, den Sport sauber zu halten und nicht, Strafgesetze durchzusetzen. Unsere Untersuchungen werden fortgesetzt und wir warten darauf, die Informationen zu bekommen, die in der staatlichen Untersuchung gesammelt wurden», teilte USADA-Chef Travis Tygart mit.

Dossier: Doping
Dossier von SF Wissen zum Thema «Doping».
(si/schs)
Meldungen im Tagesverlauf
- Iran unzufrieden mit Vorschlägen im Atomstreit
- Facebook soll wegen Panne Börsenwechsel prüfen
- Wegelin & Co. ist offiziell «flüchtig» vor US-Justiz
- Amnesty International kritisiert auch Schweiz
- Amnesty-Jahresbericht: China und Ägypten am Pranger
- Saudi-Arabien kauft 55 Pilatus-Trainingsflugzeuge
- Wacker Thun gleicht Finalserie aus
- Aarau in der Barrage gegen Sion
- Siege für Luzern, Lausanne und FCZ
- Basel «feiert» Titel mit Niederlage
- «Die Another Day»: Unverletzt ohne Fallschirm – dank Karton
- Ausschaffungs-Initiative: Bundesrat schwenkt auf Automatismus ein
- Neue Atomgespräche mit Iran
- USA: Wegelin will beim zweiten Gerichtstermin doch auftreten
- Buongiorno Schwarzgeld!
- Ägypten wählt einen neuen Präsidenten – Ausgang völlig offen






