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Doping

Dopingverfahren gegen Armstrong eingestellt

Samstag, 4. Februar 2012, 10:17 Uhr

Die US-Staatsanwaltschaft hat ihre Dopingermittlungen gegen den siebenmaligen Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong eingestellt. Die Anti-Doping-Agentur der USA will ihre eigenen Untersuchungen aber fortsetzen.

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Mit der Einstellung der Ermittlungen muss Lance Armstrong keine strafrechtlichen Konsequenzen mehr fürchten. Rund 2 Jahre lang hatte die Staatsanwaltschaft nach Beweisen für ein Doping-Programm in den Jahren 1999 bis 2005 in Armstrongs früherem Team US-Postal gesucht.

«Richtige Entscheidung»

Der 40-Jährige zeigte sich zufrieden: «Ich bin hocherfreut, zu hören, dass die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen eingestellt hat. Es ist die richtige Entscheidung», liess Armstrong mitteilen. «Ich freue mich jetzt darauf, mein Leben als Vater, Wettkämpfer und Anwalt für den Kampf gegen Krebs ohne diese Ablenkung fortzusetzen.»

Anti-Doping-Agentur bleibt dran

Die Anti-Doping-Agentur der USA (USADA) teilte nach der Einstellung des Verfahrens mit, dass sie ihre eigenen Untersuchungen fortsetzen will: «Unser Job ist es, den Sport sauber zu halten und nicht, Strafgesetze durchzusetzen. Unsere Untersuchungen werden fortgesetzt und wir warten darauf, die Informationen zu bekommen, die in der staatlichen Untersuchung gesammelt wurden», teilte USADA-Chef Travis Tygart mit.

Doping-Spritze

Dossier: Doping

Dossier von SF Wissen zum Thema «Doping».

(si/schs)