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Kummer: «Denkt man an die Kristallkugel, verliert man sie»
Mit drei Weltcup-Siegen in Folge ist Patrizia Kummer diesen Winter die Frau der Stunde im Alpin-Snowboard. Warum es plötzlich so gut läuft, weiss sie auch nicht. An die Kristall-Kugel will die Weltcup-Führende noch nicht denken.
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Die Schweizer Alpin-Snowboarderinnen laufen den Männern den Rang ab. Kummer führt im Alpin-Weltcup momentan vor Teamkollegin Fränzi Mägert-Kohli. Die 24-jährige Walliserin hievte sich auf den Thron, indem sie in Carezza (It), Jauerlin (Ö) und Bad Gastein (Ö) drei Parallel-Slaloms in Folge gewann.
Sie wisse auch nicht genau, weshalb es so gut laufe, sagt Kummer. «Ich habe im Moment ziemlich viel Selbstvertrauen und studiere nicht zu viel.»
Konstanter geworden
Kummer ist der Durchbruch an die absolute Weltspitze in dieser Saison gelungen. Ein erster Achtungserfolg gelang ihr an der WM 2009 in Gangwong, wo sie die Bronzemedaille gewann. Im Weltcup stieg sie erstmals im Dezember 2010 in Limone Piemonte auf das Podest, und dies gleich mit einem Sieg.
In dieser Saison sei ihr so richtig der Knopf aufgegangen, bestätigt Kummer, die, wenn sie auf das Weltcup-Podest stieg, immer gewann. «In den letzten Saisons war ich sehr unkonstant», so Kummer. Es sei das Ziel gewesen, dies auf diese Saison hin zu verbessern. Sie arbeitete vor allem an ihrem Speed.
Parade-Disziplin Slalom
Die Erfolge gelangen Kummer immer im Parallel-Slalom. Im Riesenslalom steht ein 7. Rang (2007 in Sungwoo) als Bestresultat. «Der Slalom ist mir schon immer einfacher gelaufen», bestätigt die Walliserin, die aber optimistisch ist, dass es im weniger engen Kurs auch bald laufen wird. Im Training sei sie im Riesenslalom genau so schnell, sagt Kummer. Sie freue sich aber, dass in Sotchi 2014 auch der Slalom erstmals olympisch sein wird.
Gesamtweltcup noch kein Thema
Nächstes Ziel ist für Kummer der Alpin-Weltcup. An den ganz grossen Triumph will sie allerdings noch nicht denken. «Es sind erst knapp mehr als die Hälfte der Rennen durch. Es kann alles passieren und sich schnell ändern. Es ist besser, von Rennen zu Rennen zu schauen, anstatt an die Kristallkugel zu denken. So verliert man sie so oder so.»
(mos)
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