Wintersport
Eiskunstlaufen
Pluschenko zum 7. Mal Europameister
Olympiasieger Jewgeni Pluschenko hat sein Comeback mit dem 7. EM-Titel gekrönt. Der 29-jährige Russe lief in Sheffield eine fehlerfreie Kür und gewann vor seinem Landsmann Artur Gaschinki und Titelverteidiger Florent Amodio aus Frankreich. Bei den Frauen siegte Caroline Kostner.
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Pluschenko zeigte sogar einen vierfachen Toeloop, der seinem lädierten Knie so viel Schmerzen bereitet. Zudem glänzte er mit Kombinationen aus dreifachem Lutz, doppeltem Toeloop und Rittberger sowie dreifachem Axel plus Toeloop. «Ich bin trotz meiner Knieverletzung hergekommen, um mich zu präsentieren und für meine Fans zu laufen», sagte der 29-Jährige, der schon auf dem Eis die Faust ballte und sich freute.
Mit 261,23 Punkten honorierte das Preisgericht nicht nur die Sprünge des dreimaligen Weltmeisters, sondern auch seine gute Interpretation des «Tango de Roxanne».
Gaschinski noch abgefangen
Der nach dem Kurzprogramm minimal vorn liegende Artur Gaschinki zeigte sportlich zwar die höherwertigen Elemente, die Ausstrahlung liess dagegen zu wünschen übrig. Das Resultat: Mit 246,27 Zählern landete der 18-Jährige deutlich hinter seinem grossen Vorbild Pluschenko. Beide trainieren seit Jahren in St. Petersburg bei Starcoach Alexej Mischin.
Keine Schweizer dabei
Schweizer waren im Hauptfeld keine am Start. Der 21-jährige Genfer Laurent Alvarez war bereits in der Qualifikation gescheitert.
Caroline Kostner siegt
Bei den Frauen war die bald 25-jährige Caroline Kostner, die bereits das Kurzprogramm für sich entschieden hatte, in der Kür klar die Beste. Silber gewann trotz zahlreicher Fehler die Finnin Kiira Korpi. Die Georgierin Jelene Gedewanischwili gewann zum zweiten Mal nach 2010 EM-Bronze.
Bühler schlägt Leuenberger
Bei den Schweizerinnen hat Romy Bühler das interne Duell gegen Myriam Leuenberger knapp für sich entschieden. Die 17-jährige Bühler verbesserte sich dank der achtzehntbesten Kür um vier Positionen und beendete ihre zweiten kontinentalen Titelkämpfe auf dem 20. Platz - vor einem Jahr war sie 16. geworden.
EM-Debütantin Leuenberger blieb auf Rang 21. Die Differenz zwischen den beiden Schweizerinnen beträgt 3,52 Punkte; nach dem Kurzprogramm hatte Leuenberger noch 3,63 Punkte vor ihrer Landsfrau gelegen. Damit ist klar, dass Bühler an die WM in Nizza (26. März bis 1. April) reisen darf.
(agenturen/sil)
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