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Hahnenkamm-Abfahrt

Cuche triumphiert bei seiner Streif-Dernière

Samstag, 21. Januar 2012, 12:33 Uhr

Topfavorit Didier Cuche hat sich auf der wegen schlechtem Wetter verkürzten Streif-Abfahrt nicht aus dem Konzept bringen lassen und das «Sprintrennen» gewonnen. Für den Ende Saison abtretenden Neuenburger ist es der 5. Abfahrts-Sieg in Kitzbühel.

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Ski: Der Triumph von Cuche in «Kitz»

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Mit seinem 5. Sieg - dem 3. in Serie - ist Didier Cuche nun der alleinige Rekordhalter auf der Hahnenkamm-Abfahrt. Er lässt Ski-Legende Franz Klammer (4 Siege) hinter sich. Zusammen mit dem Super-G-Erfolg 2010 hat der 37-Jährige 6 seiner 19 Weltcup-Siege in Kitzbühel gefeiert.

Cuche vor 3 Österreichern

Cuches Sieg war keine Selbstverständlichkeit. Zwar gehörte der Vorjahresgewinner in den Trainings zu den Schnellsten und war der Topfavorit. Weil aber die Abfahrt wegen Schneefall und schlechter Sicht um rund 40 Fahrsekunden verkürzt und von der Alten Schneise gestartet wurde, war das Rennen offener denn je.

Cuche verhinderte mit seinem Sieg einen dreifachen österreichischen Triumph. Romed Baumann (+ 0,24), Klaus Kröll (+ 0,30) und Joachim Puchner (+ 0,36) belegten die Plätze 2 bis 4.

Feuz auf Platz 6

Die Schweizer Siegserie am Hahnenkamm hält damit an. Viermal Cuche sowie 2009 Didier Défago sorgten dafür, dass der als schwierigste Abfahrt der Welt bezeichnete Klassiker in Kitzbühel fest in Schweizer Hand bleibt.

Zweitbester Schweizer am Samstag war Beat Feuz. Der 24-jährige Berner büsste zwar bei seinem dritten Start auf der Streif im oberen Teil viel Zeit ein. Doch der Lauberhorn-Sieger erwischte den Schlussabschnitt über die Hausbergkante wie Teamkollege Cuche hervorragend und verbesserte sich noch auf den 6. Platz (+ 0,45). Damit bleibt Feuz auch Leader im Abfahrtsweltcup.

Verkürzte Strecke ohne Mausefalle und Steilhang

Das Rennen in Kitzbühel fand auf stark verkürzter Strecke statt. Aufgrund des starken Schneefalls und Nebels entschied die Jury, dass der Start von der Einfahrt zur Alten Schneise erfolgte. Damit fielen Schlüsselstellen wie die Mausefalle und der Steilhang weg. So verkürzte sich die Fahrzeit auf knapp 75 Sekunden.

(rek/si)