Ski alpin
Rücktritt Cuche
Cuches Rücktritt bewegt die Konkurrenz
Ende Saison verlässt mit Didier Cuche einer der ganz Grossen den Weltcup-Zirkus. Die Konkurrenz zieht den Hut vor dem 37-Jährigen, der nicht nur sportlich, sondern auch menschlich eine grosse Lücke hinterlassen wird.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Das grösste Kompliment erhielt Cuche vom letztjährigen Gesamtweltcup-Sieger Ivica Kostelic: «Didier ist für mich der beste Abfahrer, den es gibt», lobte der Kroaten den Neuenburger.
Vorbild und Förderer
Shooting-Star Beat Feuz verliert nach eigenen Aussagen ein Vorbild und einen Förderer: «Bei Didier konnte man immer sehr viel lernen. Sei es im Training, der Besichtigung oder im Rennen. Das wird mir schon sehr fehlen.»
Mit Cuche verliert das Schweizer Team auch seinen Leader, der sich oft vor die Mannschaft stellte und Verantwortung übernahm. «Die Lücke ist gross, die Didier hinterlässt. Es wird sich erst zeigen müssen, wer die Leaderrolle nun übernehmen kann», meinte Carlo Janka.
Menschliche Lücke
Doch Cuches Rücktritt wird nicht nur eine sportliche Lücke aufreissen: «Der Weltcup verliert mit Didier Cuche einen ganz Grossen. Und das meine ich nicht nur wegen den Resultaten, sondern auf menschlicher Ebene», meinte Ex-Teamkollege Marco Büchel (Lie).
Didier Défago, der lange Zeit Cuches Zimmerkollege war, sieht das ganze auf humorvolle Weise etwas pragmatischer: «Ich muss mir nun einen anderen suchen, der Französisch mit mir spricht», sagte der 34-jährige Walliser mit einem verschmitzen Lächeln.
(sil)
Meldungen im Tagesverlauf
- Facebook soll wegen Panne Börsenwechsel prüfen
- Wegelin & Co. ist offiziell «flüchtig» vor US-Justiz
- Amnesty International kritisiert auch Schweiz
- Amnesty-Jahresbericht: China und Ägypten am Pranger
- Saudi-Arabien kauft 55 Pilatus-Trainingsflugzeuge
- Wacker Thun gleicht Finalserie aus
- Aarau in der Barrage gegen Sion
- Siege für Luzern, Lausanne und FCZ
- Basel «feiert» Titel mit Niederlage
- «Die Another Day»: Unverletzt ohne Fallschirm – dank Karton
- Ausschaffungs-Initiative: Bundesrat schwenkt auf Automatismus ein
- Neue Atomgespräche mit Iran
- USA: Wegelin will beim zweiten Gerichtstermin doch auftreten
- Buongiorno Schwarzgeld!
- Ägypten wählt einen neuen Präsidenten – Ausgang völlig offen
- 12 Spielsperren für Joey Barton





