Ski alpin
Riesenslalom Alta Badia
Blardone siegt - Défago Neunter
Massimiliano Blardone hat den Riesenslalom von Alta Badia (It) gewonnen. Der Italiener distanzierte den Österreicher Hannes Reichelt um 0,35 Sekunden. Didier Defago klassierte sich als bester Schweizer dank einem starken 2. Lauf auf dem 9. Rang.
Massimiliano Blardone, der nach dem 1. Lauf noch den 6. Platz belegt hatte, sicherte sich den Sieg dank der zweitbesten Laufzeit im 2. Durchgang. Der Italiener siegte 0,35 Sekunden vor Hannes Reichelt (Ö) und Philipp Schörghofer (Ö/0,57 Sekunden zurück).
Ligety geschlagen
Ted Ligety, der in dieser Saison bereits die Riesenslaloms von Sölden und Beaver Creek gewonnen hatte, und im 1. Lauf von Alta Badia eine Klasse für sich gewesen war, fiel in der Entscheidung zurück und musste sich mit Rang 4 zufrieden geben.
Défago mit 2 starken Läufen
Den Lichtblick aus Schweizer Sicht bildete Didier Défago. Nachdem Carlo Janka (23.) und Didier Cuche (42.) wegen zeitraubenden Fehlern im 1. Durchgang eine Niederlage einstecken mussten, zeigte Défago in beiden Läufen starke Leistungen. Der 16. des 1. Laufs machte in der Entscheidung dank der viertbesten Laufzeit noch 7 Plätze gut und beendete das Rennen auf Rang 9.
Erste Top-Ten-Klassierung seit Comeback
Dies war Défagos erster Top-Ten-Platz seit seinem Kreuzbandriss. «Dass mir das im Riesenslalom gelingt, hätte ich nicht geglaubt», wunderte sich der 34-jährige Walliser, «aber es geht Schritt für Schritt vorwärts.»
Cuche, Viletta und Co. nicht im 2. Lauf
Neben Cuche verpassten auch Sandro Viletta (31.), Beat Feuz (38.) und Manuel Pleich (49.) den 2. Lauf. Marc Berthod, Daniel Albrecht und Mauro Caviezel schieden aus. «Der Kurs hätte mir liegen müssen. Ab es war ein einziger 'Chnorz'», ärgerte sich Viletta. Feuz, der zuletzt in Beaver Creek seine ersten Weltcup-Punkte im Riesenslalom eingefahren hatte, konnte sich mit den Verhältnissen nicht anfreunden: «Mir hat es zu stark gedreht.»
(cud)


