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Fussball

Test-Länderspiel

Schweiz gewinnt glanzlos 1:0

Dienstag, 15. November 2011, 22:10 Uhr

Die Schweiz hat das Länderspieljahr 2011 mit einem Sieg abgeschlossen. Dank einem Treffer von Granit Xhaka (9.) gewann die Nati in Luxemburg mit 1:0. Das Team von Ottmar Hitzfeld enttäuschte gegen den Fussballzwerg aber über weite Strecken.

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Highlights Luxemburg - Schweiz («sportlive»)

Das Beste boten die Schweizer gleich zu Beginn: Nach einem schönen Durchspiel passte Admir Mehmedi zurück auf Granit Xhaka. Der U17-Weltmeister traf in der 9. Minute direkt via Lattenunterkante zum 1:0 für das Team von Ottmar Hitzfeld. Es war sein 1. Länderspieltor im 6. Einsatz.

Danach folgten weitere gefällige Angriffe der Gäste. Der entscheidende Pass vor dem Tor kam aber nie an. In der Folge riss der Faden komplett.

Ganz schwache 50 Minuten

Zwischen der 20. und der 70. Minute brachten die Schweizer vor nur 852 Zuschauern trotz viel Ballbesitz nichts mehr zustande. Eren Derdiyok als einziger Stürmer sah keinen brauchbaren Ball, die Schweizer vermochten keine Chancen zu kreieren.

Erst als 20 Minuten vor Schluss der Servettien Vincent Rüfli zu seinem Nati-Debüt kam, kreierten die Schweizer wieder Möglichkeiten. Derdiyok und Timm Klose mit dem Kopf sowie der ebenfalls eingewechselte Moreno Costanzo vergaben gute Chancen.

Luxemburg gefährlich

Luxemburg, das in der 1. Hälfte offensiv praktisch inexistent gewesen war, kam nach der Pause besser ins Spiel und brachte die Schweizer Hintermannschaft einige Male in Verlegenheit. Mit etwas mehr Präzision im letzten Pass wäre sogar der Ausgleichstreffer möglich gewesen. In der 92. Minute fehlten nur Zentimeter zum 1:1.

Szenario wiederholte sich nicht

Die Schweizer kamen so in der Schlussphase gegen den Fussball-Zwerg mit einem blauen Auge davon. Das Szenario vom September 2008, als die Nati Luxemburg sensationell mit 1:2 unterlag, wiederholte sich nicht. Die Hitzfeld-Elf wird dennoch froh sein, dass das Länderspieljahr 2011, mit der verpassten EM-Quali als negativem Höhepunkt, vorbei ist.  

(rek)