Fussball
EURO-Barrage
Portugal, Irland, Kroatien und Tschechien jubeln
Portugal, Irland, Kroatien und Tschechien fahren zur EURO 2012. Die Portugiesen schlugen nach dem 0:0 im Hinspiel Bosnien-Herzegowina in Lissabon gleich mit 6:2. Die Iren, die Kroaten und die Tschechen liessen auch im Rückspiel nichts anbrennen.
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Als EM-Teilnehmer hatten zuvor schon die Gastgeber Polen und Ukraine, Deutschland, England, Spanien, Italien, Frankreich, die Niederlande, Russland, Dänemark, Griechenland und Schweden festgestanden.
Die Gruppenauslosung findet am Freitag, 2. Dezember ab 18.00 Uhr in Kiew statt.
Portugal qualifiziert sich erneut
Das Schlussresultat von 6:2 sprach letztlich eine klare Sprache für Portugal und gegen Bosnien-Herzegowina. Doch der EM-Finalist von 2004 hatte zuvor durchaus heikle Momente zu überstehen.
Als in der 41. Minute Zvjezdan Misimovic auf 1:2 und in der 65. Minute Emir Spahic auf 2:3 verkürzten, fehlte den Gästen in Lissabon jeweils nur ein Treffer zur erstmaligen Qualifikation. Das deutliche Verdikt kam erst in den letzten 20 Minuten zustande, als zweimal Helder Postiga und einmal Miguel Veloso aus dem 3:2 ein 6:2 machten.
2 Ronaldo-Tore, Platzverweis gegen Lulic
Superstar Cristiano Ronaldo hatte die Weichen für Portugal schon in der 8. Minute auf Sieg gestellt. Der Real-Madrid-Angreifer setzte in der 53. Minute mit seinem Tor zum 3:1 noch einen drauf. Eine Minute später wurde Ex-YB-Spieler Senad Lulic bei Bosnien mit Gelbrot vom Platz gestellt. Für Portugal ist es die 5. EM-Teilnahme in Serie.
Tschechien erneut dabei
Tschechien reist ebenfalls zum 5. Mal an eine EM-Endrunde. Die Tschechen gewannen nach dem 2:0 im Hinspiel auch das Rückspiel in Podgorica gegen den «Schweizer Stolperstein» Montenegro. Petr Jiracek erzielte nach 81 Minuten den einzigen Treffer der Partie.
Türkei zu harmlos
Die Türkei war in Kroatien weit davon entfernt, die 0:3-Hypothek aus dem Hinspiel wettzumachen. Das auf nicht weniger als acht Positionen umgestellte Team von Guus Hiddink musste sich mit einem torlosen Remis begnügen.
Zwar waren die Türken in Zagreb engagierter in die Partie gestartet. Doch abgesehen von einem Angriff von Kazim Kazim, der nach 8 Minuten die Führung hätte erzielen müssen, blieben die Angriffe der Türkei harmlos. Nach 77 Minuten hatte Ivan Rakitic in einem ereignisarmen Spiel auf der Gegenseite die Führung auf dem Fuss.
Hiddink vor dem Abgang
Gemäss verschiedenen türkischen Medien soll das Barrage-Rückspiel für den Niederländer Hiddink der letzte Auftritt als Türkei-Trainer gewesen sein.
Irland erstmals seit 1988 dabei
Erstmals seit 1988 wieder an einer EM dabei ist Irland. Nach dem 4:0 im Hinspiel trennte sich das Team von Trainer Giovanni Trappatoni zu Hause 1:1 unentschieden von Estland. Nach einer guten halben Stunde brachte Stephen Ward seine Mannschaft mit 1:0 in Front, ehe Konstantin Vassiljev nach 57 Minuten das 1:1 erzielte.
(sas/gaf/rek)


